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diese Meinung beweist es. Nnn denkt Euch einmal, Sir, Kapitän Cuffe,ein Franzmann, ungefähr von unserem Kaliber, setzte sich in denKopf, die Proserpina in einer finstern Nacht zu überfallen: waswürde tm Ganzen dabei herauskommen? Wir haben unsere Kano-nen und brauchen die Leute bloS zu wecken, um sie znm Feuern zubringen, fast gerade so, wie wenn gar kein Spion auf der Weltwäre. Und sollten sie etwa vorziehen, zu uns an Bord zu kommenund ihr Glück im Handgefechte zu versuchen, da, glaub' ich fast,Sir, würde die Ueberraschung auf sie selber zurückfallen. Nein,nein, Sir, Spione sind nichts für uns, obwohl man sie schon auchMores lehren könnte, wenn man einen je zuweilen tüchtig kielholte."
Cuffe verstummte jetzt allmählig in Nachdenken vertieft, undsobald der Kapitän in dieser Laune war, wagte selbst Strand nicht,weiter zu sprechen.
Erster» stieg auf das Vorkastekl hinab und ging, die Händeauf den Rücken gekreuzt und das Haupt vorwärts gebeugt, nach-dem Quarterdeck. Jeder, dem er begegnete, machte ihm natürlichPlatz und so schritt er, gleich einem Geächteten, durch die versam-melte Menge. Selbst Winchester rcspektirte die Zerstreutheit seinesVorgesetzten, obgleich er eine dringende Anfrage zu machen hatte,die wir dem Leser sogleich erklären wollen.
Andrea Barrofaldi und Vito Mti verweilten noch immer alsGäste auf der Fregatte und gewöhnten sich allmählig immer besseran ihre neue Lage. Sie konnten zwar dem Scherz und Gespöttseines Kriegsschiffs nicht entgehen, wurden aber im Ganzen dennochgut behandelt und waren auch ziemlich zufrieden, besonders da dieHoffnung, den Feu - Fallet einzufangen, von Neuem rege wurde.Natürlich hatte man sie von Raoul's Lage benachrichtigt und dabeide im Ganzen gutmüthigc und wohlwollende Männer waren, sowünschten sie den Gefangenen sprechen zu dürfen, um ihm zu be-weisen, daß sie keinen Groll gegen ihn hegten. Sie hatten dieSache mit Winchester verhandelt; dieser hielt es aber für das