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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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mich schon entstimen, Sir; obwohl mein Gedächtniß, wenn ich dieWahrheit gestehen soll, keines von den verzweifelt besten ist."

Nnn also; wo war's gleich? Bedenke, daß das LeHeu Dei-nes ehemaligen Freundes Naoul Vvard von Deiner Antwort ab-hängen kann!"

Dar möcht' ich doch wissen! Wahrhaftig, dieses Europaist ein kurioser Theil der Welt, wie Alle zugeben müssen, die vonNmeriky kommen. Was hat denn Kapitän Rule gcthän, Sir, daßer jetzt in solcher Gefahr stünde? "

Ihr wißt, daß er der Spionerie überwiesen wurde und meineBefehle lauten dahin, ihn aufknüpfen zu lassen, wofern wir nichtseinen Lugger bekommen. Dann allerdings könnten wir ihm mög-licherweise einige Gnade gewähren, da wir nicht sowohl gegen In-dividuen als gegen Nationen Krieg führen."

Cuffe wäre wahrscheinlich selbst in Verlegenheit gerathen, wenner die Anwendung dieses seines Satzes auf den gegenwärtigen Fallhätte erklären müssen; in der Voraussetzung jedoch, daß er eS miteinem Manne zu thun habe, der selbst weder sehr logisch, noch überhauptphilosophisch gebildet sey, war er über seine Art und Weise, die Sache«inzulciten, ziemlich gleichgültig, wofern er nur sein Ziel erreichte.

Aber er kannte Jthuel noch nicht. Liebe für Raoul oder denLugger oder überhaupt für irgend Etwas anderes als ihn selbst bildetekeinen Theil seines Charakters; dagegen hatte sich der Haß gegen Eng-land mit seinem ganzen moralischen Systeme verkörpert, wenn man voneinem solchen Manne überhaupt sagen konnte, daß er ein moralischesSystem besitze. Er sah keinen Gewinn davon voraus, wenn er Raouleinen besonderen Dienst leistete, obwohl er dieß gethan haben würde,sobald nichts dazwischen kam, was ihn daran hinderte: den Irr-wisch aber in englische Hände gelangen zu lassen dagegen em-pfand er so starken Widerwillen, daß er selbst sein Leben zu wagenentschlossen war, um diesen Fall zu verhindern. So ging also seine