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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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kommen mit einander übereinstimmen. Selbst der Vcechy und dieserengbrüstige alte Podesta bestätigen ihren Bericht, denn sie haben Ghitazu Porto Ferrajo gesehen und fangen auch ihrerseits an zu glauben,daß der Franzmann blos um ihretwillen in den Hafen herkam."

Ich zweifle keineswegs, Kapitän Cuffe, daß Lord Nelson Auf-schub oder selbst Pardon bewillige» wird,- wenn ihm die Thatsachengehörig vorgestcllt werden," bemerkte Griffen, der sich mit edel-müthigcr Theilnahme dafür interesstrte, demselben Manne das Lebenzu erhalten, den er noch wenige Wochen zuvor durch Feuer zu ver-nichten versucht hatte so groß ist die Verkehrtheit des Menschenund so verschiedenartig die Gefühle, welche durch den Krieg hervor-gerufen werden.

Das ist die bedenkliche Parthie in der ganzen Geschichte,Griffin. Das llrtheil ist bestätigt; ich habe den Befehl, es nocham heutigen Tage zwischen Auf- und Niedergang der Sonne inVollziehung zu setzen und jetzt ist'S bereits Mittag: wir selbststehen südwärts von Campanella und zu weit von dem Flaggenschiffeentfernt, als daß man an ein Signalistren denken könnte."

Griffin schrack zusammen: all' die großen Schwierigkeiten deSFalles stellten sich seinem Geiste mit einem Male vor Augen. Nachden bestehenden Dienstgebräuchen durfte an einem Befehle und be-sonders an einem von so großer Wichtigkeit nichts gemäkelt werden,und doch befand man sich hier in einem Dilemma, wo kein Auswegvorhanden zu sehn schien.

Guter Gott! Welches Unglück, Kapitän Cuffe! Kann nichtzu Land ein Eilbote abgeschickt werden, der das Flaggenschiff nochzeiiig erreichte?"

Ich habe schon daran gedacht. Griffin, und Clinch ist mitdiesem speziellen Aufträge abgegangen."

Clinch! Verzeiht mir, Sir; aber ein derartiger Auftragerforderte einen sehr raschen und nüchternen Offizier!"

Clinch ist rasch genug und ich weiß, seine sonstige Schwäche