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Piane und bas Dörfchen Abate fast gerade hinter sich. Die Ge-schwindigkeit des Schiffes mochte ungefähr vier Knoten, und dieEntfernung quer über die Mündung des Golfes nahezu dreißig Mei-len betragen. Demnach hätte die Fregatte acht Stunden nöthiggehabt, um diesen Zwischenraum selbst bei anhaltendem Winde zurück-zulegen — und letzterer Fall war zu dieser Jahreszeit ziemlich un-wahrscheinlich. Eine Woche später waren heftige Südwinde zu er-warten: für den augenblicklichen Zweck aber schien diese Woche denHarrenden die ganze Dauer eines Jahrhunderts einzuschließen.
Nach einer halben Stunde hatte man sich ans dem Verdeck derProserpina überzeugt, daß das feindliche Schiff, wie die Fregatteselber, seewärts abhielt und gegen die Berge von Amalsi steuerte.Seine Geschwindigkeit mochte jener der Fregatte so ziemlich gleichkommen, denn sobald diese todt vor dem Winde lag, zählte sie nurnoch zu den gewöhnlichen Seglern, während ihre große Neberlegen-heit erst dann eintrat, wenn sic die Brise vorwärts zwischen diegroßen Segelbalken brachte.
Beim ersten Anblick hatte man die Entfernung bis zu dem frem-den Schiffe auf ungefähr fünfzehn Meilen geschätzt, da seine Lein-wand klein und unförmlich erschien: jetzt aber begannen über seinTackelwerk, seine Größe und Entfernung allerhand Zweifel aufzu-tauchen. War es ein großes, hohes Schiff, so mußte es natürlichum ein Bedeutendes weiter entfernt stehen, und — war es ein gro-ßes, hohes Schiff, so konnte es nicht der Irrwisch seyn.
Die andere Fregatte richtete sich in ihrem Kurse nach der Proser-pina und steuerte quer über den Golf nach dem nördlichen Rande dessel-ben — ein sicheres Zeichen, daß auch von ihren Topmarsen aus Nichtssichtbar war, was sie zu einer anderen Richtung hätte bestimmen können.
Nach zwei Stunden war übrigens am Borde der Terpsichorekein Zweifel mehr darüber, daß man sich auf einer falschen Fährtebefand und daß das leewärts liegende Schiff ihr eigener Kamerad,die Schaluppe war. Lyon hatte nämlich, von heftigem Verlangen