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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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hörte.Wem: es die Zeugenschast allein beträfe, so wäre die Ein-wendung ganz am Platze. Ihr habt also zu antworten."

Es ist unnöthig," fiel Naonl abermals ein.Ich verließmein Schiff hier, wie ich Euch schon gesagt habe, und hätte ichvergangene Nacht von den Höhen von St. Agata ein gewisses Zei-chen gegeben, so würde der Irrwisch in der Nähe der Sirenenfelsenerschienen sehn und mich eingenommen haben. Da die Stundevorüber und das Signal wohl schwerlich gegeben worden ist, so hatmein Lieutenant wahrscheinlich einen andern Ort des Rendezvousausgesucht, von dem der Zeuge nichts weiß und den ich ganz gewißnicht verrathen werde."

Es lag so viel Männlichkeit und ruhige Würde in Naouls gan-zem Auftreten, daß jede seiner Reden Eindruck machen mußte.

Seine Antwort entschied die Sache wenigstens für den Augen-blick. Der Untersuchungsrichter wandte sich demgemäß zu andern Fragen.Doch blieb jetzt nur noch wenig zu thun übrig. Die Identität hatteder Gefangene zugegeben; seine Gefangennehmung war mit allenbegleitenden Umständen erwiesen: so konnte also nichts mehr folgenals seine Verthcidigung.

Als Raonl sich zum Sprechen erhob, fühlte er eine plötzlicheBewegung, die aber schnell wieder vorüberging und er begann infestem, ruhigem Tone und mit einem Accent, der manchem seiner Aus-drücke noch ein besonderes Interesse und erhöhten Nachdruck verlieh.

Messieurs," sprach er,ich will weder meinen Namen, nochmeinen Stand oder meine Lebensweise in Abrede ziehen. Ich binFranzose und ein Feind eures Landes. Ich bin auch ein Feind desKönigs von Neapel, auf dessen Gebiete ihr mich betroffen habt.Ich habe seine und eure Schiffe zerstört. Setzt mich auf meinenLugger zurück und ich werde beides wieder thun. Wer immer einFeind von Frankreich ist, ist auch der Feind von Raonl Uvard.Brave Seemänner wie ihr, können das begreifen. Ich bin jung.Mein Herz ist nicht von Stein und so schlimm es auch sehn mag