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Art von Lügen, besonders wenn sie ihm selber Nutzen und seinemFeinde Schaden brachten, und besaß eine Methode, dieß Alles mitseinem Gewissen in Einklang zu setzen, welche mit der Schwär-merei insofern einige Aehnlichkeit hat, als auch flc abgenutzt zuwerden anfängt.
Bei der gegenwärtigen Veranlassung nun war er geneigt, Alles zusagen, was den Wünschen seines Schiffsgenoffen nur immer gemäßseyn mochte und glücklicherweise war er so geschickt, sich den Aus-druck in den Zügen des Andern richtig zu deuten.
„Ich kenne den Gefangenen, wie Ihr ihn nennt, Squire,"antwortete Jthuel, nachdem er sich die nöthige Pause gegönnt hatte,um zu den obenerwähnten Schlüffen zu gelangen — „ich kenne ihnwohl und ein prächtiger Bursche ist er, wenn er einmal den rechtenWeg zu euren englischen Handelsflotten gefunden hat. Hätte jederder Franzmänner am Nil, dort drüben in Egypten, einen RuleUvard am Bord gehabt, Nelson würde sicherlich bei seinem Berichtegar manches Postskript nöthig gefunden haben."
„Der Zeuge hat seine Antworten auf den eigentlichen Gegen-stand der Frage zu beschränken," fiel Cuffe mit Würde ein.
Jthuel war dem Kapitän seines früheren Schiffes gegenüberzu sehr an Respekt gewöhnt, um eine Antwort hierauf zu wagen;wenn aber Blicke hätten verwunden können, so würde dieser hoch-stehende Beamte nicht ganz unverletzt davon gekommen seyn.
Da der Zeuge nichts erwiederte, so wurde das Verhör fortgesetzt.
„Ihr erkennt ihn demnach als Raoul Uvard, Kommandanten desFcu-Follet, eines französischen Kaperschiffes?" fuhr der Untersuchungs-richter fort, der es für gerathen hielt, das Protokoll in Betreff desGeständnisses, das der Gefangene über seine Identität abgelegt,durch einen kleinen Nebenbeweis zu verstärken.
„Nun — so etwas glaub' ich," gab Jthuel mit einem eigen-thümlichen Provinzialismus zur Antwort, der ziemlich viel Granitan sich hatte, „das heißt, ich meine oder schließe —" (in diesem