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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Könnt Ihr beweisen, was Ihr so eben angegeben habt, RaoulUvard?" fragte der Untersuchungsrichter.

Ich fürchte, dieß wird nicht in meiner Macht stehen, Mon-sieur! Es gibt Jemand doch ich fürchte sehr, es wird nichtin meiner Macht stehen, wenn ich nicht die Erläubniß erhalte, meinenSchiffsgefährten zu befragen, der bereits vor Euch gestanden hat.«

Ihr meint vcrmnthlich Jthuel Bolt. Er stand zwar nochnicht eigentlich vor unserem Stuhle, doch könnt Ihr ihn so wiejeden andern Zeugen vor uns berufen, wobei sich das Gericht dasRecht Vorbehalt, über die Gültigkeit des Zeugnisses nachher zuentscheiden."

Dann wünschte ich, Monsieur, Etouell hier zu haben."

Die nöthigen Weisungen wurden ertheilt und Jthuel stand baldvor dem Angesichte seiner Richter. Der Eid wurde wiederholt undJthuel leistete ihn wie einMann, der etwas der Art schon öfter gethan hat.

Euer Name ist Jthuel Bolt?« begann der Untersuchungsrichter.

So nennt man mich am Bord dieses Schiffes; doch wennich als Zeuge dienen soll, so laßt mich frei schwören; ich mag mirdie Worte nicht in den Mund legen oder die Gedanken mit Kettenfesseln lassen.«

Mit diesen Worten erhob Jthuel seine Arme und zeigte seineHandschellen, die der Prvfos ihm abzunehmen verweigerte und welchedie Offiziere des Kriegsgerichts übersehen hatten.

Ein Blick des Vorwurfs von Seiten Cusse'S und ein FlüsternUelverton's lösten die Schwierigkeit Jthuel wurde seiner Kettenentledigt.

Jetzt kann ich gewissenhafter antworten," fuhr der Zeuge mitsardonischem Grinsen fort;wenn einem das Eisen in's Fleisch ein-schneidct, ist man immer geneigt, das zu beschwüre», was, wie manglaubt, den Ohren seiner Herren am angenehmsten klingen muß.Fangt nur an, Squire, wenn Ihr irgend Etwas zu sagen habt."

Ihr scheint ein Engländer zu sehn?«