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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Messieurs, da ist wenig mehr zu sagen," erlviederte Raoul.Daß ich Euer, sowie aller Derjenigen Feind bin, welche nachFrankreichs Untergänge streben das läugne ich nicht. Ihr wißt,wer und was ich bin. FürBeideS habe ich keine Entschuldigungvorzubringen. Als tapfere Engländer werdet ihr die Liebe, die einFranzose für sein Vaterland hegt zu würdigen wissen. Wasmein Auftreten auf Eurem Schiffe betrifft, so könnt Ihr dieß nichtals eine Anklage gegen mich kehren, da es ja auf Eure eigene Ein-ladung geschah. Die Rechte der Gastfreundschaft sind eben so heiligals weit verbreitet."

Die Mitglieder des Gerichtes wechselten bedeutungsvolle Blickemit einander und länger als eine Minute herrschte tiefe Stille.Dann nahm der Untersuchungsrichter abermals das Wort:

Ich möchte Euch die genaue, gesetzliche Wirkung Eurer Zuge-ständnisse begreiflich machen, Gefangener; dann aber wünschte ich auch,daß diese Zugeständnisse förmlich und wohl überlegt abgegeben würden,sonst müßten wir zur Vernehmung weiterer Zeugen schreiten. Ihrseyd als Raoul Vvard als ausländischer Feind angeklagt, der inWaffen gegen den König betroffen wurde."

Das habe ich schon zugestanden, Monsieur; es kann mit Ehrennicht Wohl geläugnet werden."

Ihr seyd angeklagt, verkleidet und unter dem falschen Nameneines Schiffers von Capri auf Seiner Majestät Schiff Proserpinagekommen zu seyn, während Ihr eigentlich Raoul Vvard, ein aus-ländischer Feind und in Waffen gegen den König wäret."

Das Alles ist wahr; ich wurde aber, wie schon gesagt, anBord des Schiffes eingeladen."

Ihr werdet noch weiter beschulvigt, unter Seiner MajestätSchiffen im Golfe von Neapel, welche besagten Schiffe unter denBefehlen des ContreadmiralS Lord Nelson, Herzogs von Bronte inSicilien, stehen obgleich ein ausländischer Feind, in derselbenVerkleidung und in der Absicht herumgerudcrt zu seyn, Eure Beob-