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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
Entstehung
Seite
311
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weit mehr ist ich verehre meinen Gott, während Du den neuenMeinungen Deiner eigenen Nation anhängst. Hier sind doch gewißGründe genug zur Trennung, so günstig und liebevoll wir auchsonst im Allgemeinen von einander denken mögen."

Sprich mir nie mehr von dem Herzen eines italienischen Mäd-chens, und wie sie so bereitwillig sey, mit dem Manne ihrer Wahlbis an der Welt Ende zu fliehen!" rief Raoul in bitterem Tone.Tausend Mädchen könnte ich in Languedoc auffindeu, die lieber jedesJahr die ganze Erde umsegeln, als sich nur einen Tag von denSeemännern trennen würden, welche sie sich zum Gatten erlesen."

Dann darfst Du Dich ja nur unter den Mädchen von Lan-guedoc nach einem Weibe Umsehen," antwortete Ghita mit einemmelancholischen Lächeln, das ihre Worte gänzlich Lügen strafte.Es ist besser, Raoul, wenn Du ein Mädchen Deines Volkes undDeines Glaubens wählst, als daß Du Dein Glück mit einer Frem-den versuchst, welche Deinen Erwartungen nicht einmal entsprechenkönnte, wenn Du sie erst näher kennen gelernt hättest."

Wir wollen jetzt nicht weiter davon sprechen, theuerste Ghita:meine erste Sorge muß die sehn. Dich nach dem Hause DeinerTante zurückzuführen wenn Du anders nicht vorziehst, Dichabermals auf dem Irrwische einzuschiffen und nach den Thürmenzurückzukehren."

Dem Irrwisch! er ist doch nicht hier, mitten unter einerfeindlichen Flotte! Bedenke, Raoul, daß Deine Leute sich end-lich beklagen werden, wenn Du sie fortwährend Deinen eigenenWünschen zu Liebe solchen Gefahren aussetzst!"

koste! Ich weiß sie durch reiche Prisen in guter Launezu erhalten. Sie sind glücklich gewesen, und das, was jenen Nel-son dort populär macht und zum großen Manne erhebt, macht auchRaoul Pvard nach seinem eigenen kleineren Maßstabe populär undzum großen Manne. Meine Mannschaft ist gerade wie ihr Kapi-tän sie liebt die Abenteuer und ebenso den Sieg."