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Veriheidigung ^.unserer Heimath, unseres Rechtes und AltarS< ver-einigt hatten. Zu diesen Schiffen kam noch ein kleines neapolita-nisches Geschwader, das die Zahl der vier verschiedenen National-fiaggen voll machte, welche nun alle dem traurigen Schauspiel, »
das wir zu schildern im Begriffe stehen, als Zeugen anwohnensollten.
Die gelbe Flagge, sowie die Signalkanone brachte auf sämmt-lichen Flotten Alles, was mit dem Dienste zusammenhing — zumStillstand. Die heiseren Kommandorufe verstummten — die Boots-männer und ihre Maies legten ihre Signalpfeifen beiseite und dielärmenden Kadetten vernahmen keine Befehle mehr, die sie wieder-holen konnten. Die Matrosen traten auf dem Seitcnbord ihrerbetreffenden Schiffe zusammen; in Aller Augen malte sich Neugierdeund Erwartung. Die Spieren glichen den Aesten eines Waldes,wenn sie dicht mit Bienen bedeckt sind; Klüshölzer, Hackbords, Lauf-planken und die Ausläufer des Tackelwerks waren mit schimmerndenHüten, glänzenden Epauletten und Knöpfen und dunkelblaue» Uni- »
formen besetzt — zum Zeichen, daß sie von den bevorrechteten Klaffeneingenommen worden.
Trotz dieser Neugierde war übrigens auf keinem Gesichte eineSpur jener Befriedigung sichtbar, welche sich bei dem Anblicke einesverdienten Strafgerichts zu äußern pflegt. Ein düsterer Ausdruckbeschattete offenbar alle die grimmigen Physiognomien dieser Kriegerder Tiefe, und Engländer, Russen, Neapolitaner und Türken schienenihr ganzes Mitgefühl nicht der Majestät der Gerechtigkeit, sonderndem Verurtheilten zuzuwenden.
Doch wurde kein Murren gehört — kein Zeichen der Wider-setzlichkeit ließ sich vernehmen — nirgends war ein Blick des Vor-wurfs zu bemerken. Der unsichtbare Mantel der Amtsgewalt breitetesich über das Ganze und alle die Massen von Unzufriedenen unter- *
warfen sich diesem Einflüsse, wie wir uns vor dem vermeintlichenWillen des Schicksals beugen. Die tiefgewurzelte, unwiderstehliche