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Unfälle auszuweichen, in einem weiten Bogen um dar rauchendeWrack herumfuhr und »ach der Fregatte zurückkehrte.
Dies war der Stand der Dinge, als Kapitän Cusfe am folgen-den Morgen mit dem Beginne der Dämmerung auf dem Verdeckeerschien. Er hatte befohlen, ihn um diese Stunde zu Wecken undwar nun voller Ungeduld, bis er einen Blick auf die See, besondersaber gegen die benachbarte Küste werfen könnte. — Endlich begannsich der Vorhang sachte zw heben und die Aussicht gegen den Flußhin wurde weiter und weiter, bis zuletzt Alles, sogar das Land,sichtbar war.
Kein Fahrzeug irgend einer Art ließ sich blicken. Selbst dasWrack war verschwunden, obwohl man es später in der Brandungentdeckte, wohin es durch die Strömung getrieben worden, bis esin einen Wirbel gerathen war, der es wieder zurück und endlichan den Strand geführt hatte.
Von dem Irrwisch aber war auch nicht die geringste Spurzu entdecken. Nicht einmal ein Zelt an der Küste, ein irrendesBoot, eine treibende Spiere oder ei» Fetzen von einem Segel!Alles war ohne Zweifel in dem Brande untergegangen.
Während Kapitän Cuffe in seine Cajüte hinabging, behauptete ereine aufrechtere Haltung, als er seit der gestrigen Morgenaffairegezeigt hatte und als er seinen Schreibtisch öffnete, geschah es mitder Miene eines Mannes, der mit sich selbst und seinen Thatenvollkommen zufrieden ist. Doch war sein Triumph nicht ohne eineBeimischung großherzigen Bedauerns. Es war allerdings eine großeThat, den gefährlichsten Kaper in der ganzen französischen Marinezerstört zu haben und doch war es ein trauriges Loos, das siebenzigbis achtzig menschliche Wesen betroffen hatte — nicht anders alswie kriechendes Gewürm im Feuer umzukommen!
Nichts destoweniger war die Sache nun einmal geschehen und mußtean die Vorgesetzten Behörden berichtet werden. Demgemäß wurde anden im Mittelmeere kom>nandirenden Offizier folgender Brief geschrieben: