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Glauben geneigt, sein amerikanischer Bundesgenosse irre sich in diesemFalle und das Schiff vor ihm sey wirklich, wofür es sich ausgab,— ein Kreuzer seiner eigenen Republik.
Winchester auf der Divina Providenza und Griffin, der dieBoote konnnandirte, spielten beide ihre Rollen auf's Trefflichste.Sie kannten den Charakter des verschmitzten, wohlerfahrnen Feindes»mit dem sie es zu thun hatten, zu gut, um auch nur die geringsteKleinigkeit in ihrem wohlersonnenen Plane zu vernachläßigen.
Statt auf den Lugger zuzucilen, schien die Felukke im Gegen-theil geneigt, sobald die Jagd ihren Anfang genommen hatte, in dieBai einzulaufen, um dort unter dem Schutze einer kleinen Batterie,die ausdrücklich zu diesem Zwecke aufgepstanzt worden war, vorAnker zu gehen. Aber die Entfernung war so groß, daß dieserVersuch offenbar erfolglos gewesen wäre und so drehte die DivinaProvidenza, nachdem sie einige Minuten in dieser Richtung fortge-steuert war, das Gallion vom Lande ab und machte jede denkbareAnstrengung, um unter den Schutz des Luggers zu gelangen.
Dieß Alles geschah vor RaoulS Angesicht, der das Glasfortwährend am Auge hatte und die leiseste Bewegung mit eifer-süchtigem Argwohn beobachtete. Winchester war zum Glück fürseine Aufgabe ein Mann von dunkler Gesichtsfarbe, mittlerer Statur,und starkem Backenbart, wie man dieß nach langer Kreuzfahrt häufigauf Kriegsschiffen antreffen wird, und glich in seiner rothen phrygi-schen Mütze, dem gestreiften Hemd und den weißen Leinenhoseneinem Italiener so genau, als man nur immer wünschen konnte.Auch die Matrosen, die sich am Bord der Felukke zeigten, warenbesonders zu diesem Zwecke ausgelesen worden; mehrere von ihnenwaren wirklich Ausländer und an den Küsten des mittelländischenMeeres geboren, wie denn überhaupt die Mannschaft auf einemenglischen oder amerikanischen Küegsschiffe fast die Hälfte aller see-fahrenden Nationen der Erde zu repräsentiren pflegte.
Auch die entsprechende Verwirrung und Unruhe war unter den