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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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des Statthaltereigebäudes leuchtete. Dasselbe war nicht an demKreuzstacke, wo der Lieutenant stand, sondern an dem Fenster ober-halb, ausdrücklich in der Absicht angebracht, um der Fregatte durchein Zeichen zu bedeuten, daß Griffin angelangt scy und bereits aufseinem Posten stehe.

Es war zwei Uhr Morgens: in ein paar Stunden mußte derTag anbrechen: auch war die Brise, die von dem naheliegendenLande herwehte, stark genug, um einen tüchtigen Segler, dessenLeinwand durch die nächtlichen Dünste noch straffer angezogen war,mit der Geschwindigkeit von vier Knoten in der Stunde durchsWasser zu führen. Capraya war nicht ganz dreißig Meilen vonPorto F-rraso entfernt, und so hatte die Proserpina hinlänglich Zeitgehabt, sich ihrem Ziele zu nähern, denn schon mit Sonnenunter-gang hatte sie ihren Schlupfwinkel verlassen und der frische Abend-wind hatte fast die ganze Nacht über fortgedauert.

Jthuel, der sich in seinen müßigen Augenblicken gewöhnlich somittheilend und gesprächig zeigte, war stumm und aufmerksam, sobalder etwas Ernstliches vorhatte. Sein Auge war immer noch aufdas Fenster geheftet, wo die Lampe brannte: das reine Olivenöl,womit sie gefüllt war, verbreitete eine starke, hellleuchtende Flamme.Da strahlte plötzlich ein blaues Licht unterhalb der Stelle, undeinen Augenblick lang bekam er den Körper des Mannes zu Gesicht,der sich aus dem unteren Fenster vorbeugte und das Licht in derHand, hielt.

Mit instinktartiger Bewegung drehte jetzt Jthuel den Kopfseewärts gerade noch zu rechter Zeit, denn alsbald entdeckte erein Licht, das, einem fallenden Sterne ähnlich, in das Wasserhinabzustnken schien, in der Thal aber nur eine Siguallaterne war,die am Bord der Proserpina rasch von dem Ende der Gaffel herab-gelassen wurde.

Aha! daß euch der Tl hole!" brummte Jthuel zähneknir-schend und mit der geballten Faust gegen die Stelle hindrohend.