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länder ungewöhnlich gut italienisch und seine Art zu verfahren warso offen und gerade, daß aller Schein von Wahrheit für ihn sprach.
„Ihr wißt nicht, was ich mit dem Ving-y-Ving sagen will?"fragte der Vicestatthalter mit Pathos.
„Die Wahrheit zu gestehen — nein, Signore. Ving-y-Ving istnicht englisch und ebensowenig kann ich es als italienisch erkennen."
Mr. Griffin büßte bei dem Vicestatthalter nicht wenig durchdiese Behauptung ein, welche einen Zweifel an Andrea'S Kenntnißfremder Sprache»-aufkommen lassen wollte.
„Wenn ich Eure Meinung recht verstehe, Herr Lieutenant,so behauptet Ihr, Bing-y-Ving sey nicht englisch?"
„In der That, das thu' ich, Sir, wenigstens kein Englisch,wie ich es jemals zu Land oder zur See vernommen habe, und wirSeeleute haben doch eine ganz eigene Sprache."
„Wollt Ihr mir dann vielleicht die Frage erlauben, wie unseritalienisches ala, e aln in der wörtlichen Ilebersetzung lautet?"
Der Lieutenant schwieg eine Weile, in Nachsinnen verloren.Dann brach er unwillkührlich in ein Lachen aus, dem er jedoch augen-blicklich wieder mit ernster, achtungsvoller Miene Einhalt that.
„Jetzt glaube ich Euch zu verstehen, Signor Vicestatthalter,"sprach er; „wir haben einen ähnlichen Seeausdruck, um ein Schiffzu bezeichnen, das seine Segel kreuzweis über beide Borde gestellthat; wir aber nennen das Ming-and-Wing."
„8i, Signore — Ving-y-Ving. Das ist der Name des könig-lichen Luggers, der jetzt, in unserer Bai liegt-"
„Aha, das haben wir uns gedacht, Signori; der Schurke hatEuch getäuscht, wie er'S schon Hunderten vor Euch gemacht hat undnoch hundert Anderen machen wird, wenn wir ihn heute Nacht nichtabfangen. Der Lugger ist ein berüchtigter französischer Kaper, aufden eben in diesem Augenblicke sechs unserer Kreuzer — unsereeigene Fregatte mit eingeschloffen — Jagd machen. Er heißt derIrrwisch, was aber auf englisch nicht Ving-and-Ving, sondern