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Da es für den Seemann buch noch zu hell war, als daß ereine Zusammenkunft mit Ghita hätte hoffen dürfen, so nahm er mitFreuden das Anerbieten an, vergaß jedoch nicht, che er die Schwelleüberschritt, den ganzen nördlichen Horizont von seinem erhöhtenStandpunkte aus auf das Sorgfäliigste zu mustern. — Dieser kleineVerzug erlaubte dem Podesta, mit seinem Freunde unbemerkt einigeWorte zu wechseln.
„Ihr habt ,Sir SmeeS< hoffentlich ganz so gefunden, wie EureWeisheit und Erfahrung sich ihn nur wünschen konnte?" fragteVito Viti mit großem Ernst. „Ich für meinen Theil halte ihn füreinen höchst interessanten jungen Mann, bestimmt, in späterer ZeitFlotten anzuführen und über das Geschick von Nationen zu entscheiden."
„Er ist liebenswürdiger und sogar besser unterrichtet, als ichmir gedacht hätte, Nachbar Vito Viti. Er gibt seinen Sir Ciceromit einer Gefälligkeit auf, die einen ordentlich bedauern läßt, daßdieß überhaupt nöthig war, und, wie Ihr selbst, so zweifle auch ichkeinen Augenblick, daß er noch einstmals ein berühmter Admiralwerden wird. Sein Vater, Milordo Smees/ hat allerdings seineErziehung nicht so geleitet, wie es eigentlich hätte geschehen sollen,doch ist eS noch nicht zu spät, das Nebel wieder gut zu machen.Geht und ersucht ihn, daß er eintreten möge; ich sehne mich sehr,seine Aufmerksamkeit auf einige Werke zu lenken, die für einen Mannvon seinem Lebensalter von Nutzen seyn müssen."
Auf diesen Wink kehrte der Podesta nach dem Eingänge zurück,um den vermeinten Gucrnseyfahrer in den Palast einzusühren. Erfand Raoul am Eingänge stehend und noch immer mit Betrachtungder See beschäftigt.
Man sah zwei oder drei Küstenfahrer oder Felukken sich nachitalienischer Art längs der Küste hinstehlen, indem sie sich einerseitsvor den Barbaresken im Süden, andererseits vor den Franzo-sen im Norden zu fürchten schienen. Sie all- hätten gute Prisenabgegeben: doch um unserem KaperSmanne Gerechtigkeit widerfahren