die unteren Stadttheile erreicht hatte, und schon waren an zweitausendPersonen auf dem Hügel versammelt, darunter alle Hauptpersonendes Ortes, 'Maso Tonti, Ghita und wer dem Leser noch sonst auSdem Eingänge unserer Erzählung bekannt ist. In der That, sosehr glich die Scene dieses Abends der des vorangegangenen — diegrößere Menge der Zuschauer und die sichtbarere Theilnahme etwaausgenommen — daß, wer das gestrige Ereigniß mit angesehen,das heutige für eine bloße Fortsetzung desselben Hallen konnte.
Da war wieder der Lugger, mit ausgebreitetem Fock- undHauptsegel, das Bratspill aufgegeit, gleich einem Doppelflüglerdaherkommend, und glitt wie eine Ente, die ihrem Neste zuschwimmt,auf der glitzernden Wasserfläche hin. Diesmal flatterte übrigensdie englische Wimpel wie im Triumph am Ende der Bratspillraaund das kleine Fahrzeug nahm seinen Weg näher gegen die Felsen,wie Einer, der mit der Küste bekannt ist und keine Gefahr befürchtet.
ES lag in der That ein Anschein festen Vertrauens in der Art,wie das Schiff sich unter die Mündung der Kanonen begab, die es inwenigen Minuten hätten in den Grund bohren können, und Niemand,der dieses Herankommen beobachtete, konnte auf den Gedanken ver-fallen, daß es Jemand anderes, als ein wohlbekannter, vertrauterFreund sey, der sich also nähere.
„Glaubt Ihr wohl, Signor Andrea," fragte Vito Bit! triumphi-rend, „daß einer jener republikanischen Schurken aus diese Art nachPorto Ferrajo zu kommen wagen würde — wenn er noch überdicß,wie dieser „Sir SmeeS" die Leute kennt, mit denen er'S zu thu»hat? Erinnert Euch, Mcestatthalter, daß der Mann in eigenerPerson unter uns am Lande war und doch wahrscheinlich seinenKopf nicht geradezu in des Löwen Nachen stecken würde!"
„Du hast Deine Meinung in der That stark geändert, Nach-bar Vito," antwortete der Mcestatthalter etwas trocken, denn erWar weit entfernt, sich von dem Thema des Sir Cicero, sowie vonmanchen anderen Umständen aus der englischen Geschichte und Politik