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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Die jungen Männer berichteten, die Obersegel der Fregatte sehen ge-rade noch und Mar, so viel sie beurtheilen könnten, schon über dieInsel Capraya hinaus am nördlichen Horizonte sichtbar, währendder Lugger sich fast bis gegen Pianosa hin windwärts geschlagenhabe und Willens scheine, gegen die Küste von Korsika Hinzusteuern,ohne Zweifel in der Absicht, den Handel dieser feindlichen Insel zubelästigen und zu stören.

Siebentes Kapitel.

Antigonui: In der That, Sir, e» sind Betrüger da draußen:drum geziemt'S einem Manne, auf der Hut zu sehn.

Clown: Fürchte nichts, Man», Du sollst hier nichts verlieren.

4lntlgonu «: Ich hoffe so, Sir; denn ich habe allerhand Scheide,münze bei, mir.

Da« Winterinährchcn.

So standen die Sachen zu Porto Ferrajo gegen Mittag oderum die Stunde, wo sich dessen Bewohner zum Mittagsmahle nie-dersetzten. Die Meisten ließen die Siesta darauf folgen, obwohldie Seeluft mit ihrer belebenden Kühle den Bewohnern dieser Inseleine solche Erholung weit weniger, als ihren Nachbarn auf demHauptlande drüben nöthig machte. Nach dieser Periode folgte dieerquickende Frische des Abends und mit ihr die Wiederkehr desZephyrs oder der westlichen Brise.

Dieser Wechsel in der Luftströmung ist in der That währendder Sommermonate am mittelländischen Meere so regelmäßig, daßder Seemann mit Sicherheit darauf rechnen kann, den ganzenMorgen eine leichte Brise aus Süden, Mittags Windstille dieSiesta des Meeres und gegen drei oder vier Uhr ein köstlichesLüftchen aus Westen kommen zu sehen, welch' Letzterem dann mitEinbruch der Nacht ein frischer Landwind zu folgen Pflegt. Wochen-lang hinter einander haben wir diese Reihenfolge ununterbrochen