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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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sicht zuschrieb. Nichtsdestoweniger schien die Fregatte keineswegs zueiner Aenderung ihres Kurses geneigt zu sehn, denn, war es nun,daß sie in dem Hafen vor Anker gehen oder den Lugger gar nochgenauer untersuchen wollte so viel ist gewiß, daß sie ihre Fahrtfortsetzte und sich der östlichen Seite der Bai mit der Geschwindig-keit von ungefähr sechs Meilen in der Stunde näherte.

Raoul Vvard hielt es nunmehr für bassend, in eigener Personfür die Sicherheit des JrrwischeS aufzutrcten. Ehe er ans Landgegangen war, hatte er seine vorläufigen Befehle darüber ertheilt,was im Falle einer Annäherung der Fregatte geschehen sollte; dieUmstände erschienen ihm aber jetzt so ernsthaft, daß er den Hügelhinabeilte und selbst Vito Viti noch einholte, der nach dem Hafengegangen war, um einigen Bootsleuten über die Art und Weise,wie die Quarantainegesetze bei dem Verkehr mit einer brittischenFregatte gehandhabt werden sollten, seine Weisungen zu crtheilen.

Ihr müßt ja unendlich glücklich seyn in der Aussicht, in diesemSir Brown einem ehrenwerthen Landsmann zn begegnen," meinteder engbrüstige Podesta, der gewöhnlich sowohl beim Herab- alsbeim Hinansteigen der steilen Straße den Athen, verlor;er scheintin der That entschlossen zu seyn, in der Bai vor Anker zn gehen,Signor Smees."

Euch die Wahrheit zu gestehen, Signor Podesta, so muß ichbekennen, daß ich froh wäre, wenn ich jetzt nur noch halb so fest,wie vor einer Stunde daran glauben könnte, daß wir wirklich SirBrown und die Proserpina vor uns haben. Ich sehe allerhandSymptome, nach welchen ich ihn am Ende doch für einen Republi-kaner halten muß und ich gehe deßhalb, um für den Ving-and-Mng auf meiner Hut zu seyn.

Der Teufel hole alle Republikaner so lautet mein demü-thigeS Gebet, Signor Capitano; doch kann ich kaum glauben, daßeine so graziöse und stattlich aussehende Fregatte in der That sol-chen Bösewichtern gehören könnte."