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Da der Irrwisch von der offenen See aus vollkommen sicht-bar war, so vermulhete er immer noch, das kriegerische Aussehenseines Schiffes könnte der eigentliche Grund seyn, warum die Fre-gatte ihren Kurs so plötzlich geändert habe. Obwohl er übrigens ineinem für Frankreich feindlichen Hafen lag, so war immer noch dieMöglichkeit vorhanden, vielleicht ohne eine allzu genaue und gefähr-liche Untersuchung zu entwischen.
„Signor SmeeS, ich wünsche Euch zu dem Besuche EuresLandsmannes Glück," rief Andrea Barrofaldi, der, schon von Naturfriedfertig und nichts weniger als kriegerisch gesinnt, sich in dernunmehrigen Aussicht auf einen ruhigen Tag allzu glücklich fühlte,um.in dem jetzigen Augenblicke noch Mißtrauen zu hegen. „Ichwerde in meinem Berichte nach Florenz der muthvollen Bereitwil-ligkeit, womit Ihr Euch bei dieser wichtigen Veranlassung zu un-serem Beistände angebvten, mit allen gebührenden Ehren gedenken."
„Ihr braucht Euch eben keine Mühe zu machen, Herr Vice-statthalter, um meiner geringen Dienste willen," erwiederte Raoul,indem er sich selbst kaum die Mühe gab, das Lächeln zu verbergen,das um seinen hübschen Mund spielte. „Denkt lieber au die Dienstedieser tapferen Herren hier, die gewiß herzlich bedauern, daß ihneneine Gelegenheit, sich auszuzeichnen, verloren gegangen. — Doch dakommen Signale, welche wohl uns angehen müssen — ich hoffe,meine dummen Bursche werden im Stande seyn, sie trotz meinerAbwesenheit zu beantworten."
ES war vielleicht ein Glück für den Irrwisch, daß sein Kom-mandant in dem Augenblick, da der Fremde — die Proserpina —sich als das nämliche Schiff zu erkennen gab, das Jthuel so wohlkannte — nicht am Bord war. Der Betrug, der jetzt gespieltwerden mußte, hatte an dem New-Hampshire-Manne einen weit ge-schickteren Vermittler, als Raoul selbst gewesen wäre.
Jthuel antwortete rasch: was? — das wußte er selbst nicht;doch gebrauchte er die Vorsicht, die Flaggen, die er zeigte, so unter-