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Worte, das, was Raoul und Jthuel für eine Insel gehalten, warnichts mehr und nichts weniger als ein — Schiff.
Der Fremde stand mit dem Gallion gegen Norden: seine Ge-schwindigkeit mochte übrigens trotz des leichten Südwindes kaumüber einen Knoten in der Stunde betragen. Er hatte bloS die dreiMarS- und das Klüversegel entfaltet: seine großen Segel hingenaber bereits in den Gortingen. ^ Sein schwarzer Rumpf fing ebenan, etwas deutlicher hervorzutreten und man zahlte längs der hell-gelben Linie, welche die eine Seite begränzte, die dunkeln Stück-pforten von dreizehn Kanonen, welche auch in der That mit Geschützbespickt waren. Die Hängematten waren zwar noch nicht aufge-stellt und die Lagertücher halten noch jenes leere, nachlässige Aus-sehen, wie es in der Regel bei Nacht auf einem Kriegsschiffe wahrzu-nehmen ist: gleichwohl konnte man erkennen, daß das Schiff ein Ober-deck nebst Quarterdeck und Borkastellbatterien hatte, oder mit ande-ren Worten: daß es eine Fregatte war. Da sie den Hafen vonPorto Ferrajo einige Minuten früher erblickt hatte, als man ihrerauf'dem Irrwisch gewahr geworden war, so sah man vom Endeihrer Gaffel 2" einen Wimpel herabflattern: doch war der Wind nichtstark genug, um ihre Falten zu öffnen, so daß man die Nationhätte erkennen können, welcher der Fremde angehörte.
„I>este!" rief Raoul Dvard, nachdem er den Fremden eineMinute lang schweigend gemustert hatte; „sollte der Herr da drü-ben zufällig ein Engländer seyn, so würden wir einmal wiederhübsch in der Patsche fitzen. Was meinst Du, Etouell — kannstDu vielleicht etwas von seiner Flagge bemerken? — Deine Augenfind die besten auf dem Lugger."
„Das wäre wohl für jedes Auge zu weit, wenn man's aufsolche Entfernung, und zwar, noch ehe die Sonne am Himmel
* So heißen >m Allgemeinen alle Tanc, mit welchen die Segel fcstgebundcnwerden.
" Eine besondere Art von Raaen am Fockmast. D. U.