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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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fragte zuerst Benedetta, ob sie noch ein besonderes Zimmer besitzeund winkte 'dann Jthuel und dem Dolmetscher, ihm dahin zufolgen, indem er selbst in Begleitung des Podesta voranging. So-bald die Vier die übrige Gesellschaft verlassen und sich in dem er-wähnten Zimmer versammelt hatten, wurde die Thüre abgeschlossenund die beiden Toskaner rückten jetzt auf einmal mit ihrer wahrenAbsicht an'S Licht.

Herr Amerikaner," begann der Vicestatthalter;zwischenLeute», die sich im Voraus verstehen, bedarf es nur weniger Worte.Dies hier ist eine Sprache, die auf der ganzen Welt bekannt ist,und ich lege sie Euch so deutlich als möglich vor, damit wir unsnicht mißverstehen mögen."

Nun das ist allerdings ziemlich deutlich," rief Jthuelzwei vier sechs acht zehn schimmernde GoldstückeLeoeliini, wie Jhr's in diesem Theile der Welt segnins, wieman's in England nennt. Was habe ich denn gethan, SignorSquire, oder was soll ich vielmehr thun, um diese zwanzig Dollarszu gewinnen? Nennt Eure Bedingungen; dieses Hintermberghaltenist ganz gegen meine Natur."

»Ihr sollt die Wahrheit sagen. Wir vermuthen, daß derLugger ein französsscheS Schiff ist und wenn Ihr uns die Beweisehiervon in die Hände liefert, so werdet Ihr uns zu Freunden ge-winnen und es soll Euer Schade nicht seyn."

Andrea Barrofaldi wußte nur wenig von Amerika und denAmerikanern; aber die in Europa so allgemein verbreitete Meinungwar auch die seine: daß nämlich das Gold die größte Gottheit sey,die in jenem Welttheile verehrt werde, und daß er also nichts zuthun habe, als einen angemessenen Bestechungspreis zu bieten, umeinen Mann von JthuelS Charakter zu erkaufen. Auf seinem eige-nen Eilande hätte er allerdings mit zehn Zechinen jeden Matrosendes Hafens bestechen und zu jeder beliebigen Handlung ein offen-bares Verbrechen höchstens ausgenommen verleiten können. Der