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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
Entstehung
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Boden schlagen mußie. Die Antwort des Letzteren war gemessen undihrem Zwecke entsprechend.

Ihr seyd glücklich/' sprach er,einen so ehrenvollen Diensterhalten zu haben, besonders da Euer eigentliches Vaterland den Fran-zosen abermals in die Hände gefallen ist. Jedes italienische Herzmuß sich nach einer Regierung sehnen, die ihre Entstehung und ihrenFortbestand diesseits der Alpen findet."

Wir sind heutzutage noch eine Republik, Signore, was wir,wie Ihr wißt, von jeher gewesen."

Nun ja, wie man'S nimmt. - Euer Gefährte da spricht keinItalienisch ist er ein Engländer?"

Nein, Signore, ein Amerikaner : so eine Art von einem Eng-länder, im Ganzen aber doch kein rechter. Er liebt auch Englandnicht sonderlich, so viel ich aus seinen Gesprächen abnehmen konnte."

bin ^nisi-io-tno!" wiederholte Andrea Barrofaldi;onno!" rief Vito Viti;^mcrionno!" murmelten die Matrosen,einer nach dem andern und Aller Augen richteten sich mit lebhafterNeugierde nach dem Gegenstände des Gesprächs , der dieß Alles mitgeziemender Standhaftigkeit und Würde über sich ergehen ließ.

Der Leser darf sich nicht wundern, daß ein Amerikaner damalsin einem Lande wie Italien mit Neugierde betrachtet wurde, dennnoch zwei Jahre später geschah eS zu Konstantinopel, daß, alS einamerikanisches Kriegsschiff plötzlich in dem dortigen Hafen vor Ankerging und seine Nationalfahne aufhißte, die Beamten der hohenPforte gar nichts davon wußten, daß ein solches Land überhauptnur eristire. Zwar wurde der Hafen von Livorno schon um dasJahr 1799 häufig von amerikanischen Schiffen besucht; doch selbsthier waren die Leute, sogar mit solchen Beweisen vor ihren Augen, nochimmer gewohnt, die Schiffsmannschaft für eine Art von Engländern zuhalten, welche statt der Neger zu Hause* den Seedienst versähen.

* Der Verfasser dieses Buchs befand sich im Jahr 1828 in Livorno. DerDelaware, ein Schiff von 80 Kanonen, war eben erst ausgelaufen. Ein Ein-