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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Seite
68
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und er ließ sich auf seiner ersten Reise auf einem Küstenfahrer alsMaat * anwerben. Zum Glück kannte der Schiffskapitän beiJthuels ruhigem, zuversichtlichem Wesen niemals entdecken, daß dieserein völliger Neuling in seiner Kunst war, denn kaum hatten sieden Hafen, aus dem sie -absegelten, hinter sich, als Ersterer vonder großen Leesegelspiere über Bord geschleudert wurde und ertrank.

Die meisten Menschen wären wohl unter solchen Umständen wiederumgekehrt: Jthuel aber war nicht gewöhnt, seine Hand an den Pflugzu legen und rückwärts zu schauen überdieß war ihm eine Lauf-bahn so leicht wie die andere. Was er auch unternehmen mochtees mußte auf eine oder die andere Art ausgeführt werden: frei-lich wäre es oft weit besser gewesen, wenn er in der und jener Sachejeden Versuch unterlassen hätte.

Zu allem Glück war es gerade Sommer, der Wind gut unddie Mannschaft der Art, daß sie nur weniger Anweisung bedurfte,mnd da sich'S ganz von selbst verstand, daß der Schooner immer ingewohnter Richtung fortsteuerte, bis man endlich in dem bestimmtenHafen ankam so langte er auch glücklich daselbst an und die Schiffs-mannschaftschwur, der neue Maat sey der lustigste und gescheidesteSteuermann, mit dem sie »och jemals gefahren sehen.

Sie durften dieß auch mit allem Rechte behaupten, denn Jthnelwar vorsichtig genug, nie früher einen Befehl zu ertheilen, als biser einen oder den andern unter den Matrosen darauf anspielen hörte:dann verfehlte er aber auch nie, ihn Wort für Wort gerade sozu fassen, als ob er von ihm selbst ausgegangen wäre. Warvollends den Ruf desgescheidesten" Offiziers betrifft, den er aufso leichte Art erworben hatte, so darf man ja nicht vergessen, daßdieser Ausdruck in einem Sinne gebraucht wurde, der in dem Theilcder Welt, aus welchem Jthuel abstammte, am meisten üblich ist.In diesem Sinne war er nämlich in demselben Maaßegescheid"als er «unwissend" war.

' Steuermann. D. U