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der Fremde erzählen, woher er ist oder wird er noch länger unsererMacht Trotz bieten?"
„Ist er gescheid, so wird er seine Flagge aufhissen: und dochsehe ich noch kein Zeichen, welches Anstalten hiezu verriethe."
Und so war es auch wirklich: der Fremde, obwohl im wirk-samsten Bereiche der Batterie befindlich, zeigte durchaus keine Lust,dieNeugierde der Stadtbewohner zu befriedigen oder ihre Besorgnisse zuzerstreuen. Zwei oder drei seiner Matrosen waren in der Tackelagesichtbar, aber auch sie schienen vor dem so eben erhaltenen Grußeihr Werk keineswegs zu beschleunigen und von Bestürzung warvollends keine Spur zu bemerken.
Nach einigen Minuten drehte endlich der Lugger sein großes Se-gel und lenkte dann mehr nach der Landspitze, so daß es schien, alsob er um das Vorgebirge herumsegeln und in die Bai steuern wollte.
Diese Bewegung veranlaßte die Artilleristen aus der Höhe, inihrem Beginnen inne zu halten: der Lugger aber hatte sich denKlippen bereits bis auf eine Meile genähert, als er abermals undin aller Muße beidrehte und seinen Kurs zum zweiten Male undzwar in der Richtung nach dem Eingänge des KanaleS änderte.
Jetzt folgte ein zweiter Kanonenschuß, der die Lobrede desBürgermeisters rechtfertigte und gerade so weit vorwärts vor demFremdling hinflog, als der erste hinter demselben das Wasser be-rührt hatte.
„Da sehen Sie, Signore," rief Ghita, voll Eifer zu demPodesta sich wendend, „sie schicken sich bereits an, ihre Flagge auf-zuhiffen, denn sie kennen nunmehr Ihre Wünsche. Jetzt werdendoch die Soldaten nicht noch einmal feuern!"
„Das wäre eine offenbare Verletzung des Völkerrechts, meinekleine Signora, und ein Makel an der Bildung der Toskaner.Ach! siehst du wohl, mein Kind, die Kanoniere haben es auch schonbemerkt, und legen bereits ihre Werkzeuge bei Seite. Cospetto! eSist doch Jammerschade, daß sie ihren dritten Schuß nicht noch