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und die Uebermacht dieser Barbaren schien endlich nur deßhalb ihrZiel erreicht zu haben, um den blutigen Kämpfen der EuropäerPlatz zu machen, welche durch ihre gewaltigeren Streitkräfte dieUngläubigen vom Kampsplatze vertrieben hatten.
Die Umstände, welche die zwischen den Jahren 1780 und 1815liegende Epoche zu dem ereignißreichsten Zeiträume der neuerenGeschichte machten, sind Allen Wohl bekannt, obgleich die einzelnenVorfälle, durch welche diese denkwürdigen fünfundzwanzig Jahre sovielfach bewegt wurden, bereits in die Geschichte übergegangen sind.Alle Elemente jenes Kampfes, der dazumal die Welt erschütterte,scheinen jetzt so vollständig beseitigt zu seyn, als ob sie ihr Dasepneinem längst entschwundenen Zeitalter verdankten, und die noch Le-benden erinnern sich der Ereignisse ihrer Jugend, wie man etwader Begebenheiten verflossener Jahrhunderte zu gedenken pflegt.Damals brachte jeder Monat einen neuen Sieg, eine neue Nieder-lage und die Berichte von dem Umstürze bestehender Regierungenund der Eroberung weiterer Provinzen erneuerten sich unaufhörlich.Die Welt war in Bewegung und glich einem in Aufruhr begriffenenVolkshausen. Es war eine Periode, auf welche furchtsame Seelenmit Verwunderung, jugendliche Gemüther mit Zweifeln und unru-hige Köpfe mit Neid zurückschauen.
Die Jahre 1798 und 1799 waren zwei der wichtigsten dieserewig denkwürdigen Zeit; sie eben sind es in ihrem vollen Charakterder Aufregung und Thatkraft, in welche wir nunmehr den Leserim Geiste versetzen müssen, um ihn mitten in die Scenen einzuführen,deren Schilderung wir uns-, zur Aufgabe gemacht haben.
Ein schöner Augustabend neigte sich eben seinem Ende entgegen,als ein kleines Fahrzeug, von einem leisen Westwinde getragen,mit zauberhafter Leichtigkeit in den sogenannten Kanal von Piom-bino einlief. Die auf dem mittelländischen Meere üblichen Schiffe,
* Der Verf. meint die kleine Meerenge zwischen dem Vorgebirge Piom-bino und der Insel Elba. D. U.