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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Alle düsteren Gedanken waren durch die fortwährende Auf-regung der vorhergehenden Scenen endlich aus Lionel'S Seele ver-scheucht worden, und er fühlte sich nun frei von jeder unmittelbarenBesorgniß. Er flüsterte seine beruhigenden Hoffnungen auf einendliches Entkommen Cäcilien zu, und während er sie in seinenRock einhülltc, um sie vor der Nachtluft zu beschützen, fühlte erbald zu seiner Freude an ihrem sanften Athemholen, daß sie, vonErmüdung überwältigt, an seiner Brust eingeschlummert war.

Mitternacht war lauge vorüber, als sie der Höhen jenseits derDorchester-Landenge ansichtig wurden. Cäcilis erwachte und Lionelbesann sich schon auf einen annehmbaren Grund, um den Karrenzu verlassen, ohne den Verdacht ihres Führers wieder auf's Neneanzuregen. Endlich traf er eine günstige Stelle, wo sie alleinwaren und die Beschaffenheit des Bodens für seine Absicht paffendschien. Lionel war auf dem Punkte, zu sprechen, als das Viehstill stand und Ralph plötzlich vor ihnen auf der Straße erschien.

Macht Platz, Freund, für die Ochsen da," sagte der Bauer,das Vieh läuft nicht, wenn ein Mensch davor steht!"

Steigt ab," sprach Ralph, indem er seine Worte mit einerweit ausgeholten Schwenkung des Arms gegen das Feld unterstützte.

Lionel gehorchte rasch, und als mittlerweile der Kärrner eben-falls abgestiegen war, stand die ganze Gruppe auf der Straßebeisammen.

Ihr habt uns einen größer» Dienst geleistet, als Ihr wißt,"sagte Lionel zu dem Landmann.Hier sind fünf Guineen."

Wofür? etwa weil Ihr einige Meilen auf einem Heu-haufen gefahren seyd? nein, nein, Gefälligkeit ist kein so käuf-licher Artikel in der Bai, daß man dafür zu zahlen brauchte!.Aber, Freund, für diese schwierigen Zeiten scheint das Geld sehr imUeberfluß bei Euch vorhanden!"

Dann tausend Mal Dank ich kann Euch nicht mehrbieten."