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müssen, nm Eure Meinung ganz zu ergründen. Doch ver-muthe ich, Ihr habt in Einer Sache so ziemlich Recht; dennwenn ein armer Bursche, der sein Vgterland und die gute Sacheliebt, es so schwer findet, auf dem Posten die Angen auf zu be-halten, wie muß es dann erst so einem halbverhungerten Teufelmit sechs Pence (Groschen) des Tags zu Muthe seyn! Geht nur,geht weiter, alter Vater; Ihr seyd nm Einen weniger, als vorhin,hineingegangen und wenn irgend Etwas nicht richtig wäre, müßtees ja der Mann im Hause drinnen wissen!"
Nachdem er also geendet hatte, trat er seinen Gang aufsNeue an, wobei er, in der zufriedensten Laune mit sich selbst undmit der ganzen Menschheit, die Feinde seines Landes natürlichausgenommen, einen Vers aus dem ,Vankee-Tangenichtch vor sichhinsummte. Wenn man behaupten wollte, dieß sey nicht der ersteFall gewesen, wo gutgemeinte Ehrlichkeit durch ein Gesalbader vonFreiheit hintergangen worden, so möchte dieß vielleicht als einezu gewagte Versicherung erscheinen; daß es aber nicht der letztewar, das glauben wir mit gutem Gewissen annehmen zu können,wenn auch nicht augenblicklich ein anderes Beispiel zur Hand seynmag, um eine so ketzerische Leichtgläubigkeit zu unterstützen.
Ralph jedoch schien keineswegs gemeint, mehr zu äußern, alsder Geist der Zeiten rechtfertigen mochte, denn nachdem er wiedersich selbst überlassen war, verfolgte er seinen Weg und fuhr fort,mit einer Heftigkeit und einem Ernst, die seine Aufrichtigkeit be-wies, einzelne Worte vor fich hinzumurmeln. Als sie sich umdie nächste Ecke gewendet hatten und nun von der unmittelbardrängenden Gefahr befreit waren, wurde sein Schritt langsamer;er ließ seine eilenden Gefärten zu fich herankommen, stahl sich aufLionels Seite und flüsterte, indem er dabei heftig dessen Handfaßte, mit einer durch die innere Bewegung halberstickteu Stimme;
„Nun Hab' ich ihn, er ist nicht länger gefährlich! Ha — ha— nunist er streng bewacht von den Augen dreier unbestechlicher Patrioten!"