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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Ruhe; doch als sie in dem Gegenstände weiter fortfuhr, brachen ihr dieThränen aus den Augen, träufelten über ihre Wangen herab undfielen unbeachtet auf das schlichte Kleidungsstück ihres verstorbenenSohnes.

Auf diese Art werden unsere tüchtigsten Schößlinge abgehauenim Kampfe mit dem Abschaum von Europa!" rief der Landmannmit einer Wärme, welche zeigte, wie mächtig sein Gefühl ergriffenwar:Ich hoffe, der Junge, der noch lebt, wird Gelegenheitfinden, seines Bruders Tod zu rächen."

Gott behüte! Gott behüte!" rief die Mutter:Rache isteine böse Leidenschaft nnd am wenigsten von allem möchte ich wün-schen, daß mein Kind mit so schlimmem Vorsatz in'S Feld desBlutes zöge. Gott hat uns dieses Land gegeben, um darin zuwohnen nnd Tempel und Verehrung seines heiligen Namens daselbstaufzurichten; und da er'S uns gegeben, gewährte er uns auch dasRecht, es gegen jede menschliche Unterdrückung zu vertheidigen.Wenn Prince Recht hatte, als er hinging, so war es auch fürRoyal Recht, ihm nun zu folgen!"

Ich glaube ich bin mit gutem Grunde zurechtgewiesen worden,"antwortete der Mann, während er die Zuschauer mit einem Augeansah, das seinen Jrrthum anerkannte.Gott segne Euch, guteFrau, und behüte Euch mit Eurem übrig gebliebenen Jungenwie auch uns alle vor der Plage, welche um unserer Sündewillen über das Land verhängt wurde. Ich gehe mit Sonnenauf-gang nach Westen in die Berge, und wenn ich dem guten Mannzu Haus ein Wort des Trostes von Euch bringen kann, so sollenein oder zwei Hügel mich nicht daran hindern."

Ich bin Euch eben so dankbar für Euer Anerbieten, Freund,wie für die That selbst; mein Mann würde herzlich erfreut seyn, Euchbei sich zu Haus zu sehen; aber ich selbst werde fast ganz krankunter dem Lärm und dem schrecklichen Anblick deS Kriegs und will,wenn mein Sohn aus der Schlacht zurückkommt, nicht mehr allzu