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nicht gänzlich aller militärischen Kenntniß und des geeigneten Airseines Kriegers entbehren," fuhr er fort, indem er das silberverzierteVermächtnis; seines Großvaters aus seinem Versteck unter der Faltevon seines Gefährten Mantel hervorzog: — „Sie haben Bälleund Unterhaltungen ohne Zahl, denk' ich mir, Madame, welche dieHerrn in des Königs Dienste veranstalten werden!"
„Ich glaube, wenige Herzen sind unter den Frauen von Bostonzu finden, die leichtsinnig genug wären, um sich diesen Unterhal-tungen hinzugeben."
„Gott segne Sie dafür! — Wahrhaftig, jeder Schuß, den wirin die Stadt werfen, ist, als ob wir uns Blut aus unser» eigenenAdern abzapften. Ich denke, des Königs Officicre schlagen dieKolonisten seit der kleinen Affaire auf der Charlestowner Landengenicht mehr so gering an, wie früher?"
„Niemand, der nur Etwas von Bedeutung bei den Ereignissenjenes verhängnißvollen Tages einzusetzen hatte, wird den Eindruckso leicht wieder vergessen, welchen er hervorbrachte!"
Der junge Amerikaner war von dem melancholischen Pathosin Cäcilien's Stimme jo sehr ergriffen, daß er glauben mußte, erhabe in seinem eigenen gutgemeinten Triumph unwissentlich eineWunde berübrt, welche die Zeit noch nicht geheilt habe. Nachdiesem erfolglosen Versuche einer Unterhaltung flößen wieder vieleMinuten in tiefem Schweigen dahin und Cäcilien's Führer sprachnicht eher wieder, als bis das Trappeln von Pferdehufen, dieß-mal jedoch ohne das Knarren der langsameren Räder — durch dieAbendlnft herüberdrang. Bei der nächsten Biegung des Wegstrafen sie auf eine kleine Kavalkade von Ofsicieren, welche inhastiger Eile nach dem Orte hinsprengten, den sie erst kurz ver-lassen hatten. Der Führer dieses Trupps hielt sein Pferd an, alser den Wagen bemerkte, der auf seinen deutlich gezeigten Wunsch,mit ihnen zu sprechen, ebenfalls gehorsam stillstand.
Es lag etwas in der hohen und doch ansprechenden Miene de-