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„Nein, hören Sie nicht ans meine schwachen, unverständigenWorte/' fuhr Cäcilie fort und rang die Hände in Verzweiflung;„ich weiß nicht, was ich sage. Er hat Ihre Erlaubniß, mit demLande wöchentlich zu verkehren?"
„Um die Lebensmittel zu erhalten, deren er nach seiner letztenKrankheit bedarf."
„Und kann er nicht in solcher Absicht und unter dem Schutzeder Flagge, die sie selbst ihm bereitwillig bewilligt haben, den Ortverlassen haben?"
„Würde ich in diesem Fall dieser Unterredung nicht überhvbengewesen seyn?"
Cäcilie schwieg einen Augenblick und schien ihre Gedanken zusammeln und ihren Geist zu einem ernsten Schritte vorznbereiten.Stach einiger Zeit versuchte sie zu lächeln und sagte ruhiger:
„Ich hatte zu viel von militärischer Nachsicht verlangt undwar selbst schwach genug, zu glauben, die Bitte würde meinemNamen und meinem Stande gewährt werden."
„Kein Name, kein Stand, keine Verhältnisse können je-"
„Sprechen Sie's nicht aus, das grausame Wort, damit eSmich nicht noch einmal um meine Besinnung bringe," untcrbrachihn Cäcilie. „Erst hören Sie mich, Sir — hören Sie eine Frauund Tochter und Sie werden ihren strengen Ansspruch zurücknehmen."
Ohne eine Antwort abznwarten, näherte sie sich der Thüredes Zimmers und ging mit Ruhe und Würde an ihrem erstauntenGefährten vorüber. Auf dem äußeren Gang winkte sie unter denWartenden in der Halle dem Fremden, der sie bei ihrem Besucheim Waarenhauss begleitet hatte, und als er sich genähert und insZimmer getreten war, schloß sich die Thüre nochmals und ließ dieZuschauer draußen voll Verwunderung, wie wohl eine so reineErscheinung ihren Weg in die befleckten Hallen des Provinz-hauses gefunden haben könnte.
Manche lange ungeduldige Minute war den Gästen in dem