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Dingen in sich fühlte. — „Wären sie überliefert worden, würdenicht ich wegen ihrer Verwendung befragt worden sehn? DerJunge gibt zu, daß er das Lager der Amerikaner gestern bei guterZeit verließ."
„Nein, nein," rief endlich Job; „Ralph hieß ihn am Sam-stag Abend abgehen. Er verließ das Volk, ohne gegessen zu haben!"
„Und entschädigte sich für den Verlust, indem er die Vvrrätheaufspeiste! Ist das Deine Ehrlichkeit, Du Schurke?"
„Ralph war in solcher Eile, daß er nicht anhalten wollte,um zu essen. Ralph ist ein ganzer Krieger, aber er scheint nichtzu wissen, wie süß die Speise dem Menschen ist!"
„Vielfraß! Leckermaul! Du Strauß von einem Menschen!"rief der ärgerliche Polwarth —- „ist's nicht genug, daß Du michmeines Eigenthums beraubt hast — mußt Du mir meinen Verlustdurch eine so übertriebene Schilderung noch fühlbarer machen?"
„Wenn Sie wirklich den Verdacht hegen, mein Kind habe anseinem Herrn Untreue begangen," fing Abigail von Neuem an, „sokennen Sie weder seinen Charakter, noch seine Erziehung. Ichwill für ihn antworten und mit bitterem Herzen muß ich's beken-nen — schon manche lange traurige Stunde ist nichts mehr, waseiner Nahrung irgend ähnlich wäre, über den Mund des Armengekommen. Hören Sie nicht sein erbarmungswerthes Verlangennach.Nahrung? Gott, der alle Herzen kennt, wird sein Geschreihören und ihm glauben!"
„Was sagt Ihr, Frau?" rief Polwarth, von Entsetzen ergrif-fen; „nicht gegessen, sagtet Ihr? — Du unnatürliche Mutter!Warum hast Du nicht für seine Bedürfnisse gesorgt? — Warumhat er nicht Dein Mahl getheilt?"
Abigail blickte mit Augen, in deren Glanze die hülflosesteNoth sich abspiegelte, dem Fragenden in's Gesicht und antwortete:
„Werde ich wohl freiwillig das Kind meines Leibes vor Hun-ger sterben sehen? Die letzte Krume, die er hatte, war Alles,