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höherem Rang, als die gewöhnlichen Gäste des WaarenhauseS zusehn pflegten, in ihr anzukündigen schien. Diese unerwartete Er-scheinung und dieleichte, obwohl edle Haltung des unvorhergesehenenBesuchs stillte den entstandenen Aufruhr, welchem unmittelbar eineso tiefe Stille folgte, daß man unter derselben Menge, unter welchernoch kaum zuvor rasendes Getümmel und barbarische Verwün-schungen wiederhallt hatten, das leiseste Wispern hätte vernehmenkönnen.
Siebenundzwanzigstes Kapitel.
Za, Sir, Ihr sollt mich vernünftig finden; und wenn daS ist,so wert,' ich thun, was die Vernunft sagt.
Slendcr.
Während des Ausgangs der Vorigen Scene befand sich Pol-warth in einem so wirren Zustande, daß er zu jeder Thätigkeitunfähig war und die bösen Absichten der Soldateska weder verhin-dern noch unterstützen konnte. Seine Klugheit sowie seine besserenGefühle waren freilich auf Seiten der Menschlichkeit, doch die eitlePrahlerei deS Simpels hatte auf's Neue auch seinen natürlichen Durstnach Rache aufgeregt. Er erkannte auf den ersten Blick in denbleichen aber sprechenden Zügen von Job's Mutter jene verwelktenIleberreste von Schönheit, welche er noch vor Kurzem an dem schmutzi-gen Weibe, das er an Mrs. Lechmere'S Grabe hatte zögern sehen,entdeckt zu haben glaubte. Während sie sich mit aller Furchtlosig-keit einer Mutter, welche ihr Kind zu vertheidigen kommt, auf dieSoldaten stürzte, verlieh der Glanz ihrer Angen, erhöht nochdurch die jlarke Helle, die von den zerstreuten Feuerballen herrührte,und der tiefe Ausdruck mütterlichen Entsetzens, der in jedem Zugeihres Gesichts sich aussprach, ihrer ganzen Erscheinung eine Würdeund eine Hoheit, welche sehr viel dazu beitrug, die ungewöhnlichenund gefährlichen Leidenschaften, von denen er sich getrieben fühlte.