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„Aber mit Major Lincoln hattest Du eine genauere Bekannt-schaft. — Bezähmt eure Ungeduld, Leute; diese Fragen führengeradenwegs zu den Thatsachen, die ihr zu wissen wünscht." DieAufrührer, welche gänzlich unwissend darüber waren, welche That-sachen sie überhaupt durch diese Untersuchung erfahren sollten,blickten einander zweifelhaft an, verfielen jedoch bald wieder in ihrfrüheres Stillschweigen. „Du kennst ihn besser, als jeden andernHerrn von der Armee?"
„Er versprach Job, die Grenadiere von ihm abzuhalten, undJob willigte ein, seine Gänge für ihn zu thun."
„Eine solche Ucbereinknnst verräth größere Vertrautheit, alszwischen einem verständigen Mann und einem Narren gewöhnlichbesteht! Wenn Du also in so enger Verbindung mit ihm stehst, sofrag' ich, was ist aus Deinem Bundesgenossen geworden?"
Der Junge gab keine Antwort.
„Ich vermuthe, Dn weißst den Grund, warum er seine Freundeverlassen hat," fuhr Polwarth fort, „und ich befehle Dir nun,daß Du ihn erklärest."
„Erklärest!" wiederholte der Simpel in seiner ausdrucklosesten,hülflosesten Weise — „Job war nie gut in der Schule."
„Nun denn wenn Du halsstarrig bist und nicht antwortenwillst, muß ich mich entfernen nnd diese braven Grenadiere ihrenWillen an Dir vollziehen lassen."
Diese Drohung hatte bei Job die Wirkung, daß er seinenKopf in die Höhe hob und Blick und Stellung jener iustinktartigenWachsamkeit wieder anuahm, die er kaum zuvor anfgegeben hatte.Eine leise Bewegung unter der Menge folgte und die schrecklichenWorte: ,Blnt um Blut ss ertönten wieder unter ihnen. Der hülf-lose Junge, ren wir genöthigt waren, in Ermanglung eines besserenAusdrucks schwachsinnig zu nennen, weil seine Geistesschwäche ihnüber die Gränzen gesetzlicher Verantwortlichkeit hinausstellte, starrtenun mit wilden Blicken umher, welche einen stets wachsenden