unter ihnen in grösserer Entfernung von dem verpesteten Haucheder Krankheit ihre Rache ausznlaffen Mittel fanden. Die zerschun-dene, blutige Gestalt des Simpels zeigte, wie viel er schon unterden Händen seiner Peiniger erduldet hatte, und als ein Glück wareS noch zu betrachten, daß sie keine sehr gefährlichen Waffen beisich trugen, da die Scene sonst wohl viel früher ihren Ausganggefunden hätte. Trotz der großen körperlichen Schwäche und derdrängenden Gefahren, die ihn umringten, bot Job mit stumpferErgebung in die Leiden, die sie über ihn verhängten, seinen Drän-gern fortwährend die Spitze.
Bei dem Anblick dieses empörenden Schauspiels begann Pol-warths Herz sich rasch zu erweichen und er versuchte unter demGeschrei von fünfzig Stimmen sich Gehör zu verschaffen. Aber seineGegenwart blieb unbemerkt, denn seine Borstellungen waren anUnwissende gerichtet, welche einer wilden Rache blindlings nachhingen.
„Reißt die Bestie von ihren Lumpen herunter!" schrie einer —„'s ist ja doch kein wirklicher Mensch, sondern ein Junges vomTeufel in der Gestalt eines unserer Mitgeschöpfc!"
„Ein Kerl, wie dieser, soll die Blüthe der brittischen Armeeermorden!" tobte ein Anderer — „seine Blattern sind nichts alseine schlechte Erfindung des Tropfs, um sich seiner Strafe zuentziehen!"
„Könnte überhaupt ein Anderer als der Teufel eine solcheKrankheit erfinden?" fiel ein Dritter ein, der selbst im Zorne seineLaune nicht ganz vergessen konnte. „Habt Acht, Jungens, erwird sie der ganzen Familie auf natürlichem Wege mittheilen,um die Kosten der Einimpfung zu ersparen!"
„Bleibt mir mit Euren Narrheiten vom Leibe, Terence,"antwortete der Erste; „wollt Ihr über den Tod scherzen und denseinen ungerächt lassen? Werft eine Kohle in seine» Schmutz,Jungens, und verbrennt ihn mit sammt seinen Lumpen in einemFreudenfeuer!"