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erfaßte sie in sterbender Umklammerung, lächelte bei der trügerischenSicherheit, welche ihr dieß gewährte und fiel wieder rückwärts,während ihr sterbliches Theil unter einem allgemeinen Schauderin einen Zustand ewiger Nnhe überging.
Als das Rufen der Sterbenden geendet hatte, folgte eine so liefeStille, daß selbst die vorübergehenden Windstöße gehört wurden,welche zwischen den Dächern der Stadt seufzten und leicht insolchem Augenblicke für das Wehklagen körperloser Geister über einso furchtbares Ende gehalten werden konnten.
Vicrundzwanzigstcs Kapitel.
Welch Wunder. Sir! seit Weiber Euch verhaßt sind.Und ihr sie flieht, wie Eure Lordschaft schwört —Begehrt Ihr dennoch Heirath?
Ende gut. Aller gut.
Cäcilie hatte das Zimmer ihrer Großmutter mit dem Gefühleeiner auf ihr lastenden Angst verlassen, wie ihre jugendliche Er-fahrung sie bis jetzt noch nicht gekannt hatte. Auf ihren Knicen,in der Einsamkeit ihres Gemachs, sandte sie die Ergießungen ihrerreinen Seele in heißem, inbrünstigem Gebete zn jener Machtempor, gegen welche die Sterbende, die jetzt am meisten derenStütze bedurfte, so lange durch erheuchelte Ehrfurcht und schein-heilige Andacht gefrevelt hatte. Die Seele »och durch ihre jüngsteGemeinschaft mit Gott erhoben und mit Gefühlen, welche durch dieheilige Gluth, die sich um sie ergossen, selbst bis zu völligerRuhe gesänftigt waren, bereitete sich die jugendliche Braut, ihreStelle an dem Lager ihrer betagten Verwandten wieder cinzunehmen.
Während sic von ihrem Zimmer auf vaS der Mrs. Lechmereging, hörte sie Agnesens geschäftige Stimme unten, zugleich mitdem Geräusch der Vorkehrungen, welche eben noch zur Feier ihrer