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„Du stimmst also bei, daß Merlton die Bitte so, wie stelautet, übergibt?"
Polwarth zögerte noch einen Augenblick —- doch als er aber-mals seiner fernen Mutter gedachte (Lionel hatte die rechte Seitebei ihm angeschlagen) — da schmolz sein Herz.
„Freilich, freilich — es hätte schlimmer gehen können, so,wie es mit dem armen Dennis gegangen — ja, laß es nur fürzwei gelten; es wird schwer gehen, doch ich finde immer noch einKnie, um es bei dieser Gelegenheit zu beugen. Vielleicht, Leo,wenn eine gewisse junge Dame sieht, daß ich bei meinem Unglücknoch ein ,1'e veuiick «»stimmen kann, wird sie mich wohl nichtmehr, so wie jetzt, bloß wie einen Gegenstand des Erbarmens ansehen."
Lionel nickte schweigend, und der Capitä», zu Agnes sich wen-dend, führte diese mit besonders froher Miene zum Schlitten, wo-durch er, wie er meinte, seine vollkommene Erhabenheit über dieUnfälle des Krieges beweisen wollte. Cäcilie nahm Major Lincoln'sArm und die ganze Gesellschaft saß bald in dem Tvmpung, welchenPolwarth sofort mit aller Kunst zu lenken anstng.
Bis auf diesen Tag — es war der zweite Sonntag seit sei-nem Wiedererscheinen, und der erste, an dem das Wetter ihm anS-zugehen erlaubte — hatte Lionel keine Gelegenheit gehabt, dieveränderte Bevölkerung der Stadt zu betrachten. Die Einwohnerhatten nach und nach den Platz verlassen, einige heimlich, andereunter dem Schutze von Pässen, welche der General ertheilte, bisdie Zurückgebliebenen znletzt von der Armee nebst deren Zubehörin der That an Zahl übertroffen wurden. Als die Gesellschaftder ,Königs-Capelle' sich näherte, fanden sie die Straße voll vonMilitärpersonen, welche in Gruppen umherstanden und sich gedan-kenloser Fröhlichkeit überließen, unbekümmert um die Wunden,welche ihre leichtfertige Unterhaltung den wenigen Städtern schlug,die in einer der Feierlichkeit ihres Zweckes entsprechenden Haltung,und mit einer Miene, welche durch die Erinnerung an den Tag