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Gestalt, die um mein Bett schwebte, dach hatte ich sie für jugend-licher und rascher, als die Person meiner Tante, gehalten."
„Und Sie haben vollkommen Recht, Sir — Sie haben dieganze Zeit über eine Wärterin gehabt, wie man sie nur seltenantreffen mag. Einen Molkentrank oder einen Haferschleim zu be-reiten — darin kann sie's mit dem ältesten und häßlichsten Weib in denHospitälern aufnehmen und nach meinem Geschmack ist der besteGastwirth zu London ein Stümper gegen sie im Glühwein!"
„Dicß sind allerdings hohe Vorzüge! wer mag die Besitzerinderselben seyn?"
„Miß Agnus, Sir; eine sorgsame, vortreffliche Wärterin istMiß Agnus Danforth! obwohl ich, was die Achtung für dieTruppen betrifft, gerade nicht behaupten kann, daß sie sich hierinbesonders auszeichnet."
„Miß Danforth," wiederholte Lionel und schlug getäuscht dieAugen nieder — „ich hoffe, sie hat all diese Mühe um meinet-willen nicht allein getragen. Es sind ja weibliche Geschöpfe genugim Hause — man sollte denken, solche Dienste gehörten für dieDienstboten — kurz, Meriton, war sie denn bei all diesen kleinenHülfleistnngen ohne Beistand und Unterstützung?"
„Ich half ihr, wie Sie wissen, Sir, so viel ich konnte; ob-wohl mein Glühwein nie so den rechten Fleck trifft, wie der vonMiß Agnus."
„Man sollte nach Deiner Erzählung meinen, ich hätte nichtsals Portwein verschluckt in diesen sechs Monaten," fiel Lionelärgerlich ein.
„O Gott! Sir, Sie wollten oft von meinem Glase nichteinen Fingerhut voll nehmen, was ich immer für ein böseö Zeichenansah, denn das weiß ich gewiß, an dem Tranke lag es nicht,wenn er nicht genossen wurde."
„Gut jetzt; ich habe genug von Deinem Lieblingsgctränkgehört! Mir wird schon übel bei dem bloßen Namen — aber, Meriton,