mit Bewußtscyn die Augen öffnete, fielen seine Blicke auf die freund-liche Beleuchtung einer klaren Sonne, die, Non dem blendendenLichte der Schneemasse» draußen unterstützt, jeden Gegenstand inseinem Zimmer erhellte. Die Vorhänge an den Fenstern warenaufgezogen und jedes Stück des Hausgeräths war mit einer Net-tigkeit geordnet, aus der die emsige Sorgfalt hervorleuchtete, mitwelcher er in seiner Krankheit bewacht worden war. In einerEcke freilich hatte sich Meriton in einem bequemen Stuhle auf eineArt zurecht gesetzt, welche größere Sorgfalt für den Diener alsfür den Herrn vermnthen ließ, indem er nach einer durchwachtenNacht seine Kräfte durch den verstohlenen nnd eben darum süßenSchlaf des Morgens wiederherzustellen suchte.
Eine Flnth von Rückerinnerungen tauchte mit einem Male inLionels Seele auf, und er bedurfte einiger Zeit, bis er das Wahrevon dem Geträumten in so weit zu sondern vermochte, daß er sich eineeinigermaßen deutliche Vorstellung von Allem dem machen konnte,was während des kleinen Zeitalters, das er verschlummert hatte,vorgefallen war. Er erhob sich ohne Mühe auf den Ellbogen,fuhr mit der Hand ein oder zwei Mal sachte über's Gesicht undversuchte dann seine Stimme in einem Aufruf an seinen Diener.Meriton schrack bei den wohlbekannten Tönen zusammen, und nach-dem er sich emsig wie Einer, der durch eine Ueberraschung erwachtist, die Augen gerieben, erhob er sich und gab die gewöhnliche Antwort.
„Nun, nun, Meriton!" rief Major Lincoln; „Du schläfst sogesund wie ein Rekrut, und ich vermuthe doch, Du bist wie einSoldat mit zwiefach geschärfter Ordre zur Wachsamkeit aus-gestellt worden."
Der Diener stand mit offenem Mund, als ob er die Worteseines Herrn verschlingen wollte, und fuhr sich dann schnell hintereinander, wie zuvor, mit der Hand über die Augen, dießmal jedochaus einem ganz verschiedenen Grunde.
„Gott seh's gedankt, Sir, Gott sey's gedankt! Sie sehen