spottend, die Enge hin und her passirte — durch das Feuer derFlotte gerade noch zu rechter Zeit hindurchbrachen, um an derherannahenden blutigen Arbeit dieser Stunde ihren Antheil zu nehmen.
Auf der andern Seite führte Howe mehr als die gleiche Zahlauserlesener Truppen seines Fürsten; diese Ungleichheit bestand denganzen Nachmittag fort, da die Boote unausgesetzt bis zu demEnde des Kampfes zwischen den beiden Halbinseln hin und herfuhren.Nunmehr, da die Vorbereitungen bis zu dem Punkte gediehenwaren, zu dem wir in unserer Erzählung gelangt sind, und derbrittische Führer sich jetzt hinlänglich stark fühlte, um die Verthei-digungslinie seines verachteten Gegners forciren zu können, gaber das Zeichen, daß die unmittelbar nöthigen Anstalten getroffenwerden sollten, um nun in vollem Angesicht der gespannten Zu-schauer seinen Gang zu beginnen. Trotz der Sicherheit und Ruhe,mit welcher der englische General seine Krieger kommandirte, fühlteer doch, daß der nahende Kampf eine Schlacht von nicht gewöhn-licher Wichtigkeit werden würde. Die Augen von Zehntausendenwaren auf seine Bewegungen geheftet und die Gelegenheit verlangtedie reichste Entfaltung des gesammteu KriegsgcprLnges.
Die Truppen sormirten sich mit schöner Präcision, die Kolon-nen zogen stolz das Ufer entlang und erreichten ihre angewiesenenPlätze unter dem Schutze des Höhenkammes über ihnen. IhreStreitkräfte waren gewissermaßen getheilt; die eine Hälfte erstiegden mühsamen Pfad den Hügel hinauf, während die andere längsder Bai oder in den Obstgärten des tiefer gelegenen Grundes zumAngriff gegen die Landleute auf den Wiesen hinzog. Dieses letztereCorps verschwand bald hinter Obstbäumen und den obenerwähntenZiegelhüttcn. Das Vorrücken der königlichen Kolonnen den Hügelaufwärts war langsam und abgemessen, wodurch ihren FeldstückenZeit gelassen wurde, durch ihre Mitwirkung den Lärm der Kano-nade zu verstärken, welche mit neuer Wuth ausbrach, als dieBataillone zum Vormarschircn sich anschickten. Eine jede Kolonne