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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Polwarth zögerte nicht, dieß zu vollsühren und in wenigenMinuten war Alles zur völligen Zufriedenheit beider Partheienabgemacht. Die beiden Krieger wünschten sich Glück zu demGelingen eines Plans, der die Hauptübel einer Belagerung vonihrem eigenen Tische fern zu halten versprach und Seth fand keineSchwierigkeit dabei, einer Nebereinkunft beizutreten, welche, wenn erihre Rechtsbeständigkeit vor einem Gerichtshof auch bezweifeln mochte,ihm wenigstens die Aussicht auf einen hübschen Profit eröffnete.Der Gefangene wurde nun für frei erklärt und angewiesen, mit sowenig Geräusch als möglich und unter dem Schutze des Paffes,den er in Händen hatte, sich aus der Stadt zu begeben. Sethüberlas noch zum letzten Mal und mit größter Aufmerksamkeit denVertrag und entfernte sich dann, mit dem vorläufigen Entschluß,die Bedingungen einzuhalten, wobei er nicht wenig froh war, daßer von dem Grenadier loskam, dessen halb komischer, halb ernsterBlick ihm mehr Angst verursachte, als jeder andere Umstand, derje zuvor seine Schlauheit beschäftigt hatte. Nach dem Verschwindendes Gefangenen wandten sich die zwei Würdigen wieder zu ihremnächtlichen Banket, herzlich lachend über den glücklichen Erfolgihrer denkwürdigen Erfindung.

Lionel ließ Seth ohne ein Wort aus dem Zimmer gehen; alsder Mann aber seine eigene Wohnung mit zögerndem und unge-wissem Schritte verließ, folgte der junge Krieger, ohne merken zulassen, daß er Zeuge des Vorgefallenen gewesen, ihm auf dieStraße, in der lobenswerthen Absicht, sein eigenes Wort noch fürdie Sicherung von Jenes'Haus und Habe zu verpfänden. Doch wareS keine leichte Aufgabe, der Eile eines Mannes gleich zu kommen,der kaum erst einer langen Haft entronnen war und nun geneigtschien, seinen Gliedern in froher, ungehemmter Bewegung volleFreiheit zu gewähren. Seth'S Schnelligkeit dauerte unverändertfort, bis er Lincoln weit in die untern Stadttheile geführt hatte,wo Letzterer ihn mit einem Manne zusammentreffen sah, mit welchem