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bei dem Beibringen der Wunden mitgeholfen habe. Das Aeußersteübrigens, was seine Vorsicht ihm zu sagen erlaubte, war:
„Da ich sehe, daß hier nicht wohl ein Jrrthum obwaltenkann, so möchte ich fast annehmen, die beiden Leute seyen haupt-sächlich Job und ich gewesen."
„Hauptsächlich, Du Spitzbube voll Ungewißheit!" rief M'Fuse.„Wenn irgend ein Haupt war in Eurem feige» Mörderkomplott,das einen Christen verwundete und ein Pferd verletzte, welches,wenn auch nur ein dummes Vieh, doch gleichwohl besseres Blutin sich trägt, als es in euren Betteladern rinnt — so war'S eureeigene häßliche Gestalt. Aber ich freue mich, daß Ihr endlich zumGeständniß gekommen sehd! Ich kann Euch jetzt mit Ruhe undZufriedenheit im Herzen hängen sehen! Wenn Ihr noch irgendEtwas zu sagen habt, so sputet Euch und sprecht, warum ich Euchnicht mit dem ersten Schiff nach Irland bringen lassen soll, begleitetvon einem Brief an meinen Lordlieutenant mit der höflichen Bitte,daß er Euch schnelle Beförderung und ein anständiges Begräbnißgewähren möge."
Seth gehörte zu einer Klaffe seiner Landsleute, welche, beieinem Ueberfluß an Scharfsinn, im wörtlichen Verstand auch keineSpur von Scherz kannte. Getäuscht durch den Anschein vonZorn, der sich auch in der That in die angenommene Weise desGrenadiers gemischt hatte, während er bei dem aufregenden Gegenstanddes ihm selbst widerfahrenen Unrechts verweilte, wurde der Glaubedes Gefangene» an den heiligen Schutz des Gesetzes sehr erschüt-tert, und er begann sehr ernsthaft über die Unsicherheit der Zeiten,sowie über den Despotismus der Militärgewalt nachzudenken. DerWenige Humor, den er von seinen puritanischen Borfahren geerbt,obgleich ungemein scharf, war doch von ganz anderer Art, als derschnellbesonnene, herzhafte Witz des Irländers, dessen StimmungSeth, weil er sie selbst nicht kannte, darum eben auch nicht begreifenkonnte; und auf diese Art schien es, so weit eine sehr sichtbare