schildert! Ich lüge nicht, Major Lincoln — nein, diesmal bin ichrein von Betrug — Ralph und Job sind zusammen weggegangen,aber wohin, weiß ich nicht, wenn nicht etwa, um zu dem Volkaußerhalb der Stadt zu stoßen — sie verließen mich, als der Mondaufging und jener Fürchterliche gab mir noch beim Abschied eineWarnung, welche in meinen Ohren wiedertönen wird, bis sie einstunter den dumpfen Schauern des Grabs taub geworden sehn werden."
„Weggegangen, um zu den Amerikanern zu stoßen und mitJob!" wiederholte Lionel nachsinnend und ohne auf Abigails Schluß-worte zu Horen. „Euer Junge wird durch diese Tollheit noch inGefahr gcrathen, Mrs. Pray, und Ihr solltet besser auf ihnAcht haben."
„Job gehört nicht zu Denen, welchen Gott etwas znrechnet,und kann eben so wenig wie andere Kinder behandelt werden,"erwiederte das Weib. — „Ach, Major Lincoln, ein gesunderer,kräftigerer und schönerer Knabe war in der ganzen Baiprovin;nicht zu sehen, bis das Kind sein fünftes Jahr erreicht hatte! dakam des Himmels Gericht über Mutter und Sohn. — Krankheitmachte ihn so, wie Sie ihn nun sehen, ein Wesen mit der Gestalt,aber ohne die Verminst des Menschen, und ich ward die Elende,die ich nun bin. Aber Alles wurde mir vorhergesagt und ich habeWarnungen genug über meine ganze Zukunft erhalten! denn stehtnicht geschrieben, daß Er ,heimsuchen werde die Sünden der Väteran de» Kindern bis in's dritte und vierte Glied?' Gott sey Dank,meine Sorgen und Sünden enden mit Job, denn nie wird es einenDritten geben, der dadurch'leiden könnte."
„Wenn irgend eine Sünde schwer auf Eurem Herzen liegt,"Hub Lionel jetzt an, „so sollte jede Betrachtung der Gerechtigkeitsowohl als der Reue Euch bewegen, Eure Jrrthümer Denen zubekennen, deren Glück vielleicht von dieser Kenntniß, wenn über-haupt eine solche vorhanden ist, abhängen mag."
Das ängstliche Auge der Frau erhob sich, dem Blick des jungen