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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Während diese Ereignisse ans dem große» Schauplatze desKampfes Statt hatten, wurde das Geräusch der Zurüstnngen in derganzen Ausdehnung der Kolonien vernommen. An verschiedenenPlätzen wurden leichtere Akte der Feindseligkeiten begangen, da dieAmerikaner nicht länger auf den Angriff der Britten warteten,sondern überall, wo sie deren habhaft werden konnten, KriegSvor-räthe friedlich oder mit Gewalt, wie es sich traf, aufzufangen be-gannen. Die Concentrirung des Haupttheils der Truppen in Bostonhatte übrigens den übrigen Kolonien vergleichungsweise nur wenigzu thun übrig gelassen; während sie noch dem Namen nach unterder Herrschaft der Krone verblieben, waren sie gleichwohl daraufbedacht, kein Mittel, das in ihrer Macht stand, zu vernachläßigen,um auch ihre Rechte für den äußersten Fall sicher zu stellen.

Zu Philadelphia erließ ,dcr Kongreß der Deputaten aus denvereinigten Kolonien^- der Körper, der die großen Bewegungeneines Volkes lenkte, das nun erst als eine abgesonderte Nation zuhandeln begann seine Manifeste, worin er seine Grundsätzemeisterhaft vertheidigte und fortfuhr, eine Armee zu organisiren,die, soweit die Umstände es erlaubten, zum Schutze derselben hin-reichen sollte. Männer, im Dienste des Königs in den Waffenerzogen, waren eiugeladen, sich um ihre Fahnen zu reihen und dieübrigen vakanten Stellen füllte man mit den Namen jugendlicher,kühner Abenteurer aus, welche ihr Leben für eine Sache zuwagen entschlossen waren, wo selbst der Erfolg so wenig persönlicheVortheile versprach. An die Spitze dieser Liste ungeübter Kriegerstellte der Kongreß Einen aus seiner eigenen Mitte, einen Mann,der sich bereits durch seine Thaten im Feld ausgezeichnet hatte undder seitdem seinem Vaterlande den Ruhm eines unbefleckten Namensvererbt hat. ^

* Washington. A. d. U.