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zur HauSthüre hinaus, ohne in seiner Geschwindigkeit nachzulaffen,bis Lionel, der die Bewegungen des Burschen mit Erstaunen be-obachtete, seine wankende Gestalt unter den Fleischbänken des Markt-platzes verschwinden sah. So von seinem Führer verlassen, suchtesich Lionel tappend den Weg nach dem Orte, wo er, wie er glaubte,die Thüre nach dem Thurme finden mußte. Das Licht betrog ihn,denn als er ihm nahe kam, drang sein Auge durch eine der Wand-ritzen und er wurde abermals ein unvorsätzlichcr Zeuge einer jenerZusammenkünfte, welche die sonderbare und geheimnißvolle Schick-salsverwandtschaft zwischen der reichen und hochgeachteten MrS.Lechmere und der elenden Bewohnerin des Waarenhauses bezeugten.Bis zu diesem Augenblicke hatte die Eile der Ereignisse und derAndrang der Betrachtungen, die während der geschästvvllen Zeitder letzten vierundzwanzig Stunden dem jungen Mann durch denSinn gezogen waren, die Rückerinnerung an die geheime Bedeutungder sonderbaren Unterredung, bei der er schon einmal Zuhörer gewesen,unmöglich gemacht. Als er aber jetzt seine Tante in diesen Höhlender Armnth fand, welche sie wohl schwerlich, (denn dieß zu glaubenwar er nicht schwach genug) durch ihren Wohlthätigkeitssinn zubesuchen geleitet worden, stand er vor Neugierde wie an den Bodengewurzelt; er konnte diesmal ihrem Andrange nicht länger wieder-stehen und versuchte sich damit zu entschuldigen, daß, so sagte ihmein starker Verdacht, diese geheimen Mittheilungen auf irgend eineWeise mit seiner Person zusammenhingen.
Mrs. Lechmere hatte ihre Person augenscheinlich auf eine Artvermummt, welche diesen geheimnißvolle» Besuch vor jedem zufälli-gen Beobachter ihrer Schritte verbergen sollte; doch war der Saumihres großen Hutes so weit aufgeschlagen, daß man ihre Züge,besonders das harte Auge, deutlich wahrnehmen konnte, das seineselbstischen weltlichen Blicke immer noch unter den Spuren derAltersermattnng, die bei ihr sichtbar war, hervorschoß. Sie saß,sowohl um ihre Gebrechlichkeit zu unterstützen, als auch um ihrer