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zum Einschiffen abzuwarten. — Der Aufschub war indeß nur kurz, undda die vollkommenste Ordnung beobachtet wurde, hatten die Truppenbald ihre Sitze eingenommen und die Boote stießen schwerfälligvom Lande ab, eben als die Strahlen des Mondes, die einige Zeitauf den Hügeln gespielt und die Thurmspitzen der Stadt vergoldethatten, sich mild über die Bai ergossen und die geschäftige Scenebeleuchteten — ein Bild, nicht unähnlich dem plötzlichen Aufziehendes Vorhangs bei der Eröffnung eines interessanten Drama'S. GPolwarth hatte sich, zur großen Erleichterung seiner.Beine, anLionels Seite niedergelassen, und als sie sachte in dem Mondlichthinfuhren, schwanden vor der Lieblichkeit der Witterung und viel-leicht auch vor der ruhigen Behaglichkeit der jetzigen Lage all' jenebösen Ahnungen aus seiner Seele, welche die Betrachtung über dieSchwierigkeiten eines Partheigängerzngs so natürlich begleitet hatten.
„Es gibt Augenblicke, wo ich an dem Leben eines SeemannsGeschmack finden könnte," Hub er an, während er sich nachläßigzurücklehnte und mit der einen Hand im Wasser spielte. — „DießHerumfahren in Booten ist eine leichte Arbeit und muß ein Kapi-talinittel gegen schwere Verdauung seyn, insofern man dabei frischeLuft mit möglichst wenig heftiger Bewegung genießt. Unsere See-leute müssen drum ein fröhliches Leben führen!"
„Sie sollen über den Widerstreit ihrer Pflichten mit denen derSeeofficiere unzufrieden seyn," sagte Lionel, „und ich habe oft mitangchört, wie sie sich über Mangel an Raum, um ihre Beine zugebrauchen, beklagten."
„Ha!" meinte Polwarth, „bas Bein ist ein Glied an demMenschen, für welches ich weniger als für jeden andern Theil desKörpers eine wirkliche Nothwendigkeit einsche. Ich denke mir oft,in der Bildung der animalischen Geschöpfe muß ein arger Mißgriffgeschehen seyn, so z. B. kann einer ein recht guter Seemann seynohne Beine — ein guter Geiger, ein Schneider erster Qualität,ein Advokat, ein Doktor, ein Prediger, ein recht erträglicher Koch.