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zusammengetroffen; verhüte Gott, daß ihre Sohne jo auf wenigerfreundliche Art sich begegnen."
Kaum war dieß gesprochen, als er mit einer Verbeugung zu-rücktrat und alsbald in der Dunkelheit des Ganges verschwand.
Lionel, der sich nun allein fand, suchte mit den Händen denWeg nach der Straße, wo er Ralph und den Schwachsinnigentraf, welche auf seine Ankunft warteten. Ohne nach der Ursacheseines Zögerns zu fragen, schritt der Alte an der Seite seinesGefährten weiter und nahm, eben so nneinpfindlich gegen den Sturmwie zuvor, seinen Weg nach der Wohnung der Mrs. Lechmere.
„Sie haben nun eine anschauliche Probe von dem Geiste ge-habt, der dieses Volk durchdringt," Hub Ralph nach einigen Augen-blicken des Schweigens an: „glauben Sie noch immer, daß keineGefahr vorhanden seh, und daß der Vulkan nicht ausbrechen werde?"
„Alles, was ich heute Abend gehört und gesehen habe, be-stätigt allerdings eine solche Meinung," erwiederte Lionel. „Leuteam Vorabend einer Empörung prüfen übrigens selten so scharf und mitsolcher Mäßigung. Ja, gerade der Zunder für den Brand — derPöbel selbst — behauptet seine konstitutionellen Grundsätze undstellt sie unter den Mantel des Gesetzes, als wären die Leute einClub gelehrter Advokaten."
„Meinen Sie, das Feuer werde weniger anhaltend brennen,weil, was sie den Zunder nennen, durch die Alles reifende Zeitvorbereitet wurde?" entgegnete Ralph. „Aber das kommt davonher, wenn man einen jungen Mann zur Erziehung in die Fremdeschickt! Der Junge stellt seine nüchternen, ernsten Landsleute aufeine Stufe mit den europäischen Bauern!"
So viel konnte Lionel verstehen; aber ungeachtet der alteMann noch längere Zeit heftig vor sich hinmurmelte, waren seineWorte doch zu undeutlich, als daß er deren Meinung hätte be-greifen können. Als sie in den Theil der Stadt gelangt waren,der Lionel bekannter war, deutete ihm sein betagter Führer den