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der in ihre Beschwerden einstimmt oder als der begünstigte, hoffnnngs-vülle Diener der Krone?" fragte derselbe Mann, nach welchem ersich so lange vergeblich umgesehen hatte.
„Ist Sympathie für die Unterdrückten unvereinbar mit derTreue für meinen Fürsten?" fragte Lionel.
„Das nicht," sagte der Fremde in freundlichem Ton, „mansieht dieß an dem Benehmen mancher braven Engländer unler uns,welche unsere Sache ergriffen haben — aber wir haben Anspruchauf Major Lincoln als auf einen Landsmann."
„Vielleicht, Sir, möchte es eben jetzt wenig geeignet seyn, diesenTitel zu verlängnen, sehen auch meine Meinungen, welche siewollen," erwiederte Lionel, etwas stolz lächelnd; „dieß mag keinso sicherer Bode» seyn, seine Meinung offen zu sagen, als etwader Stadtgrund oder der Palast von St. James."
„Wäre der König selbst heute Abend zugegen gewesen, MajorLincoln, würde er wohl einen einzigen Satz gegen die Constitutiongehört hiben, welche seine Person für heilig und unverletzlicherklärt hat?"
„Welches immer die Gesetzmäßigkeit Ihrer Gesinnungen seynmag, Sir, so wurden diese doch sicherlich nicht in einer Spracheausgedrückt, die für ein königliches Ohr gepaßt hätte."
„Es mag nicht eben Kriecherei, oder auch nur Schmeichelei ge-wesen seyn, aber es ist Wahrheit — eine Tugend, die nicht wenigerheilig ist als die Rechte der Könige."
„Dieß ist weder der Ort noch die Gelegenheit, Sir," sagteder junge Krieger rasch — „über die Rechte unseres gemeinschaftlichenHerrn zu streiten; aber sollten wir uns einst später in höhererSphäre begegnen, wie mir nach Ihrem Benehmen und IhrerSprache wahrscheinlich dünkt, so werden Sie mich nicht lässig finden,seine Ansprüche zu vertheidigen."
„Der Fremde lächelte bedeutungsvoll, indem er erwiederte:
„Unsere Väter, glaube ich, sind oft in solcher GesellschaftLionel Lincoln. 7'