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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Paradebett unter einem glänzenden Prunkhimmel in der weiten Halleseiner Ahnen, welche leicht Priams ganzer Familie hinreichendesObdach hätte gewähren kennen.

Durch diesen unglücklichen Umstand war man genöthigt, aber-mals den Ocean zu durchschiffen, um für die weiten Domänen vonRavenscliffe und zu einer der ältesten Baronien des Königreichseinen neuen Erben zu holen.

Wir hätten diesen Stammbaum ziemlich nutzlos gepflanzt undaufgezogen, wenn wir unserem Leser erst noch sagen müßten, daß diePerson, welche nun das Haupt der Familie wurde, der verwaisteSohn des verstorbenen Ofstciers war. Er war vermählt undVater eines blühenden Knaben, als diese Erhebung, die nicht un-erwartet kam, eintrat. Sir Lionel ließ Frau und Kind in derKolonie zurück und eilte unverzüglich nach England, um seineRechte und Besitzungen zu sichern. Da er der Neffe und aner-kannte Erbe des letzten Besitzers war, fand er bei dem wich-tigsten Thsil seiner Ansprüche keinen Widerspruch. Doch warfrühzeitig über den Charakter und über das Schicksal dieses Manneseine Wolke gezogen, welche das gewöhnliche Auge hinderte, dieEreignisse seines Lebens, wie die anderer Menschen, aus ihremoffenen und verständlichen Verlaufe zu prüfen. Von der Zeit an,wo er zu Rang und Vermögen cmporgestiegen, war selbst seinenfrühesten und vertrautesten Bekannten nur wenig von ihm kund ge-worden. Es ging wohl das Gerücht, er sey in England zweiJahre lang durch einen ränkevollen Proceß über ein unbedeutendesAnhängsel zu seinen weiten Besitzungen aufgehalten wordeneinen Proceß, der aber, wie man wußte, bereits zu seinen Gunstenentschieden war, als er durch den plötzlichen Tod seiner Gattinnach Boston zurückgerufen wurde. Dieses Unglück traf ihn, alseben der Krieg von 1756 in seiner größten Heftigkeit wüthete: eineZeit, in der die Kraft der Kolonien zu dem Beistände des Mutter-landes aufgeboten wurde, welches, nach der Sprache jener Tage

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