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Lionel," sagte sie, „doch gibt es Dinge, die sich eigentlich nurzwischen den nächsten Verwandten besprechen lassen. Sir Lionel— Sie verließen ihn in so guter Gesundheit des Körpers, hoffeich, als seine Geisteskrankheit zuläßt."
„So wurde cs mir geschildert."
„Sie haben ihn jüngst nicht gesehen?"
„Nicht in fünfzehn Jahren; man sagte, meine Gegenwartvermehre seine Krankheit und der Arzt verbot alle weiteren Zu-sammenkünfte. Er ist fortwährend in einer Privatanstalt in derNähe der Stadt, und da, wie man glaubt, seine Hellen Augenblickesowohl an Zähl als an Dauer sich mehren, so überlasse ich michoft der freudigen Hoffnung, meinem Vater einst wiedergegeben zuwerden. Mein Glaube wird durch sein Alter gerechtfertigt, das,wie Sie wissen, die Fünfzig noch nicht erreicht hat."
Ein langes und offenbar peinliches Stillschweigen folgte dieserwichtigen Mittheilung: zuletzt sagte die Dame, mit einem Zittern derStimme, wofür der junge Mann sie beinahe verehrte, da es ihreTheilnahme an ihrem Neffen so wie ihre Herzensgüte so klar bewies r
„Ich werde Ihnen für ein Glas Wasser dort aus dem Büffetsehr dankbar seyn. Verzeihen Sie, Cousin Lionel, aber diesermelancholische Gegenstand überwältigt mich jedesmal. Ich will michmit Ihrer Erlaubniß nur wenige Augenblicke entfernen und dieAnkunft meiner Enkelin beschleunigen. Ich wünsche sehnlich, daßSie Beide sich sehen mögen."
Ihre Abwesenheit gerade in diesem Augenblick war Lioncln inseiner Stimmung zu erwünscht, als daß er ihrer Absicht hättewiderstreben sollen, obgleich— statt Agnes Danforlh zu folgen, diezu dem nämlichen Zweck ihr vorangeeilt war. die schwankendenTritte Mrs. Lechmere's sie nach einer Thüre führten, die mit ihremeigenen Gemache in Verbindung stand. Einige Minuten lang gingder junge Mann mit einer Hast, als ob er mit der Eile der-springenden Löwe» von Lechmereff über die er hinschritt, wetteifern