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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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daß Se. Majestät nur auf sehr kleinem Fuße zu Kew lebt. Ichhabe übrigens so wenige Zeit aus dem Lande zugebracht, daßich kaum die Bequemlichkeiten und die Ausdehnung unseres Fami-lisnsitzes kenne."

Die alte Dame verbeugte sich mit jener Art von Befriedigung,welche die Bewohner der Kolonien gewöhnlich verriethen, so oftihre Verbindung mit dem Lande anerkannt wurde, welches sie alleals die Quelle der Ehre betrachteten: dann aber bemerkte sie schnell,als ob dieser veränderte Jdeengang nur eine natürliche Verbindungmit dem Gegenstand bildete:

Gewiß weiß Cäcilie nichts von der Ankunft unseres Ver-wandten! sie kann unmöglich die unseren Gästen schuldige Aufmerk-samkeit so sehr aus dem Auge verlieren!"

Sie erweist mir um so mehr Ehre, wenn sie mich als ihrenVerwandten betrachtet und als Einen, der keine Förmlichkeiten beiseinem Empfange verlangt."

Ihr seyd nur im zweiten Grad mit einander verwandt,"erwiederte die alte Dame etwas streng,und sicherlich ist das keineVerwandtschaft, welche irgend ein Vergessen der gebräuchlichenHöflichkeiten rechtfertigen könnte. Sie sehen, Cousin Lincoln, wiesehr wir Blutsverwandtschaft schätzen, wenn sie ein Gegenstanddes Stolzes auch für die entferntesten Zweige der Familie ist!"

Ich bin nur ein schlechter Genealoge, Madame; übrigens,wenn anders die Erinnerung dessen, was ich gehört habe, mich nichttäuscht, ist Miß Dynevor von zu gutem Blut in gerader Linie,um die Seitentropfen einer Zwischenheirath so hoch auzuschlagen."

Verzeihen Sie, Major Lincoln; ihr Vater, Colonel Dpnevor,war allerdings ein Engländer von altem, angesehenem Geschlecht,doch braucht keine Familie im ganzen Reich sich der Verbindungmit der unsrigen zu schämen. Ich sage der ünsrigen, CousinLionel, denn ich möchte nicht, daß Sie je vergäßen, daß ich eineLincoln und die Schwester Ihres Großvaters bin."